Raub mit Messer in Milbertshofen
Raub mit Messer in Milbertshofen
Datum: 06.05.2020 - 10:21 Uhr
In den frühen Morgenstunden des 02. Mai wurde im Münchner Stadtteil Milbertshofen in einer Parkanlage ein 20-jähriger Mann auf seinem Heimweg von einem Messer-Mann überfallen. Der Verbrecher hielt seinem Opfer ein Messer vor die Nase und forderte in gebrochenem Deutsch die Herausgabe von Bargeld. Der junge Mann drückte dem Räuber einen Geldschein in die Hand, worauf dieser erst das Geld und dann die Beine in die Hände nahm und sich so schnell wie möglich verdrückte. Die Tat ging für den 20-Jährigen glimpflich aus: der Verbrecher war mit seiner Beute offensichtlich zufrieden und sah davon ab, mit seinem Messer zuzustechen.
Die Täterbeschreibung durch die Polizei Bayern liest sich bekannt: männlich, etwa 35 Jahre alt, Größe etwa 180 Zentimeter, »südländische Erscheinung«(!), braune Augen, schwarze Haare, Oberlippen und Kinnbart (etwa fünf Zentimeter lang). Der Täter sprach mit gebrochenem Deutsch, trug blauen Sweatsheart-Hoodie (Kapuzenpulli) mit weißem Schriftzug sowie eine schwarze Adidas-Jogginghose mit weißen Streifen.
Um sachdienliche Hinweise bittet das 21. Polizeikommissariat beim Polizeipräsidium München unter der Rufnummer 089 / 29 10 -0.
Seit Beginn der Ausbreitung des Corona-Virus war es bezüglich der Messer-Attacken und anderer durch »Südländer« begangene Straftaten relativ ruhig geworden. Es ist spekulativ, ob die Messer-Männer selbst Angst vor Ansteckung hatten oder ihnen wegen der restriktiven Beschränkungen schlicht und ergreifend die potenziellen Opfer weggefallen waren. Fakt ist, dass die Zahl der »echten« Straftaten in den letzten Wochen zurückgegangen ist, Verstöße gegen die unter demokratischen Gesichtspunkten äußerst zweifelhaften Corona-Beschränlungen nicht berücksichtigt.
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