Randale in Flüchtlingsunterkunft bei der Taschengeldauszahlung
Randale in Flüchtlingsunterkunft bei der Taschengeldauszahlung
Datum: 01.12.2017 - 08:34 Uhr
Es ist ein stets wiederkehrendes Szenario, welches sich alle zwei Wochen im Manchinger Transitzentrum abspielt: Mitarbeiter der Auszahlungsstelle haben die Aufgabe, den »Flüchtlingen« das sogenannte Taschengeld auszuzahlen. Wie fast immer kam es auch dieses Mal zu Drängeleien und Rangeleien, als sich mehr als 100 Personen vor der Auszahlungsstelle eingefunden hatten. Bereits vor Beginn der Auszahlung hatten sich in der Gruppe der Wartenden erhebliche Spannungen aufgebaut; die Stimmung war mehr als nur gereizt.
Das Transitzentrum in Manching ist immer wieder Schauplatz von Straftaten. Die Polizei ist nahezu täglich auf dem Areal im Einsatz; entweder, um vor Ort für Ruhe und Ordnung zu sorgen oder aber, um nach Tatverdächtigen Ausschau zu halten, die im Umland Delikte begangen haben.
Offenbar wollten die »Flüchtlinge« den Beginn der Auszahlung forcieren, stießen mit diesem Ansinnen aber auf wenig Verständnis, weder bei den entsprechenden Mitarbeitern der Auszahlungsstelle noch bei den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes. Als dann etwa zwei Dutzend Migranten massiv auf die »Geldboten« losgingen, verbarrikadierten diese sich gemeinsam mit den Sicherheitskräften in der Auszahlungsstelle. Die »Flüchtlinge« hoben Sperrgitter aus und versuchten damit, die Tür zur Auszahlungsstelle aufzubrechen.
Die alarmierte Polizei musste mit 17(!) Streifenwagen anrücken, um die Tumulte unter Kontrolle zu bringen. Zwei der Sicherheitskräfte wurden bei der Randale verletzt, vier »Flüchtlinge« erhielten Verletzungen. Der Sachschaden ist gering.
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