Radikale Muslime skandieren antisemitische Parolen auf Berlins Straßen
Radikale Muslime skandieren antisemitische Parolen auf Berlins Straßen
Datum: 11.12.2017 - 07:58 Uhr
Auf Berlins Straßen werden antisemitische Parolen gebrüllt, der Davidstern als Symbol des Judentums wird öffentlich verbrannt, israelische Flaggen werden in den Dreck geworfen, auf ihnen wird herum getrampelt und es wird zum Tod Israels aufgerufen. Das alles geschieht unter den Augen des Rot-Rot-Grünen-Senats, der diese »Demonstrationen« von Polizisten begleiten lässt, ansonsten aber untätig bleibt. Und auch die Merkel-Regierung schaut tatenlos zu. Im Nachlauf erheben der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), und Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) leichte Kritik an dem durch radikale Palästinensergruppen öffentlich zur Schau gestellten Hass. Man werde eine solch beschämende Beleidigung der Juden nicht akzeptieren, sagte de Maizière. Die Bundesregierung sei sich der Lage im Nahen Osten bewusst. Doch Gewaltaufrufe und das Verbrennen israelischer Flaggen und jüdischer Symbole werde man nicht tolerieren.
Genau das aber macht sowohl die Bundesregierung wie auch der Berliner Senat. Man lässt den palästinensischen Gruppen Zeit und Raum für ihre antisemitischen Hassparolen und ignoriert die Tatsache, dass etliche Gesetzesverstöße begangen werden. Begleitet werden die Palästinenser von einer Vielzahl Türken, deren Staatschef Erdogan in einer Ansprache Israel als Terrorstaat bezeichnet hat und damit ins gleiche Horn stieß wie die sich auf Berlins Straßen zusammenrottenden Antisemiten.
Offiziell waren die Veranstaltungen zur Darstellung des antisemitischen Hasses als Demonstrationen gegen die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt durch die USA angemeldet worden. Die Kritik an Trump war hingegen kaum bis gar nicht hör- oder erkennbar. Die Judenhetze aus dem Kreis der Teilnehmer hingegen schon.
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