Putin_ USA wollen Russland zerstückeln
Putin_ USA wollen Russland zerstückeln
Datum: 27.02.2023 - 09:09 Uhr
Ein Jahr nach Beginn der Teilnahme der russischen Armee an den bewaffneten Auseinandersetzungen im Donbas zeichnet sich mehr und mehr ab, dass von den unmittelbar beteiligten Parteien niemand als Sieger aus dem Konflikt hervorgehen wird. Der Blutzoll in den beiden Donbas-Republiken war vor allem in den ersten Monaten nach der ukrainischen Invasion im Frühsommer 2014 extrem hoch. Ganze Dörfer, Orte und Gemeinden wurden von den vorrückenden Streitkräften der Ukraine entvölkert oder in Schutt und Asche gelegt.
Seit dem Februar des vergangenen Jahres werden die ukrainischen Verbände von der russischen Armee aus den von ihnen seit dem Frühsommer 2014 besetzten Gebieten unter hohem Personaleinsatz zurückgedrängt. Wie hoch die Verluste wirklich sind, will niemand verraten. Propagandistisch werden hohe Veluste der Gegenseite mit einer Inbrunst gemeldet, als stünden diese Zahlen fest. Das ist natürlich Unsinn.
Russland hatte vor einem Jahr gar keine andere Wahl, als ich im Donbas zu engagieren, sagte Präsident Putin jetzt in einem Interview mit dem russischen Fernsehsender Rossiya-1. Es galt und gilt zu verhindern, dass westliche Mächte die Ukraine benutzen, um in Russland einzudringen und es zu zerstückeln, heißt es in einer Meldung des Nachrichtenmagazins Reuter unter Bezug auf das Interview.
In dem Interview bekräftigte Putin, dass sich Russland gegen die Bedrohung, die der Aufbau einer feindlichen Ukraine angeblich für das Land darstelle verteidige. Es zeigt sich durch das massive Aufrüsten der Ukraine und die hohe Zahl von Waffenlieferungen, dass dieser Krieg notwendig sei, um Russland vor einer existenziellen Bedrohung zu retten.
Laut Wladimir Putin haben die USA einen Plan, Russland in mehrere Teile aufzuteilen und die natürlichen Ressourcen und Rohstoffe des Landes zu nutzen. Wenn dieser Plan umgesetzt wird, wird er laut Putin zu ethnischen Säuberungen gegen Russen in Russland führen. Er wies darauf hin, dass der Krieg gefährlich geworden sei und dass die Nuklearwaffenkapazitäten der Nato-Staaten, die uns »strategisch besiegen wollen, damit unsere Völker leiden«, nicht ignoriert werden können.
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