Putin und Trump gehen aufeinander zu
Putin und Trump gehen aufeinander zu
Datum: 10.07.2017 - 08:18 Uhr
Das Verhältnis zwischen den USA und Russland galt in den letzten Jahren der Obama-Adminstration mehr als nur gespannt. Zu oft und mit zu wenig belastbaren Belegen machte der ehemalige US-Präsident Russland und seinen Präsidenten Putin für zu viele Dinge verantwortlich, die ihm, Obama, nicht passten oder politisch nicht seiner Vorgabe respektive Zielvorstellung entsprachen. Dabei geht es nicht nur um die nach wie vor ungeklärte Situation der Krim oder in der Ostukraine, sondern auch um den Vorwurf, Russland habe sich in den US-Präsidentschaftswahlkampf eingemischt und so eine Präsidentin (und Soros-Marionette) Hillary Clinton verhindert. Einen Vorwurf, den Putin auch beim Gipfel in Hamburg zurückwies.
Allerdings war dieses Thema lediglich eine Randerscheinung beim Treffen zwischen Putin und Trump im Rahmen des G20-Gipfels. Viel wichtiger war, dass beide Seiten aufeinander zugegangen seien, sagte Putin. Trump habe zwar zu den Vorwürfen Fragen gestellt, so Putin. Doch er, Putin, habe geantwortet und sein Gefühl sage ihm, dass Trump das so anerkannt habe. Für Putin gibt es Grund zur Annahme, »dass wir in der Lage sein werden, zumindest teilweise das Kooperationsniveau herzustellen, das wir brauchen.«
Auch wenn US-Präsident Trump ohne eine Pressekonferenz den Gipfel in Hamburg verließ, so lassen die Aussagen des US-Außenministers Rex Tillerson einige durchaus optimistische Rückschlüsse zu. Nach den Gesprächen der beiden Präsidenten am Freitag sagte Tillerson: »Die Chemie zwischen den beiden war ganz klar positiv.«
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