Putin schlug Ende des vergangenen Jahres einen Waffenstillstand im Donbas vor

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Putin schlug Ende des vergangenen Jahres einen Waffenstillstand im Donbas vor
Datum: 15.02.2024 - 08:21 Uhr

Laut mehreren russischen Quellen gegenüber Reuters nahm Putin Ende 2023 Kontakt mit der Biden-Administration auf, sowohl über öffentliche Kanäle als auch privat über Vermittler wie arabische Länder. Die Botschaft des russischen Präsidenten soll gewesen sein, dass er bereit sei, über einen Waffenstillstand in der Ukraine nachzudenken. »Putin schlug vor, den Konflikt im Rahmen der derzeitigen Regelungen einzufrieren, und zögerte, irgendein von Russland kontrolliertes ukrainisches Territorium abzutreten, aber das gesendete Signal repräsentierte das, was einige im Kreml als den besten Weg zu einer Art Frieden ansahen«, schreibt Reuters.

Aber: »Die Kontakte mit den Amerikanern hätten zu nichts geführt«, sagt eine »hochrangige russische Quelle«, die laut Reuters Kenntnis von den Gesprächen hat, die Ende 2023 und Anfang 2024 stattfanden. Eine andere Quelle sagt, dass bei den Kontakten mit der Biden-Truppe »alles auseinanderfiel«. Biden und seine Genossen bestreiten jedoch vehement, dass es irgendwelche offiziellen Kontakte gegeben habe und behaupten weiterhin, Washington werde sich nicht an Gesprächen beteiligen, an denen die Ukraine nicht beteiligt sei.

Der US-Senat hat gerade ein neues Unterstützungspaket für die Ukraine in Höhe von 60 Milliarden US-Dollar gebilligt, und im Weißen Haus herrscht eindeutig noch immer die Haltung vor, dass der Krieg weitergehen muss. Der Krieg in der Ukraine dauert seit fast zwei Jahren und Schätzungen zufolge sind Hunderttausende Soldaten gestorben. Allerdings verheimlichen oder manipulieren beide Seiten die offiziellen Zahlen.

Sven von Storch

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