Proteste gegen den Wahlbetrug in Brasilien setzen sich fort
Proteste gegen den Wahlbetrug in Brasilien setzen sich fort
Datum: 03.11.2022 - 08:24 Uhr
Die Wahl in Brasilien war ein enges Rennen und der Ausgang ist alles andere als klar. Noch nämlich ist das Ergebnis nicht letztinstanzlich verbindlich veröffentlicht und es ist mehr als nur wahrscheinlich, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Zu auffällig sind die Ungereimtheiten, die dazu geführt haben, dass aktuell mehr Stimmen für den ehemaligen »Knacki« Luiz Inácio Lula da Silva aus dem linken Lager ausgezählt wurden als für den aktuellen Amtsinhaber Jair Bolsonaro.
Die linksgesteuerten Medien hatten den wegen Korruption verhafteten Lula schon weit vor dem Wahltag als Sieger gekürt. Blöd für sie, dass bereits im ersten Wahlgang von den über 156 Millionen zur Wahl berechtigten Brasilianer nur rund 57 Millionen Stimmen für den Linksaußen ausgezählt wurden. Das waren zwar mehr als für Bolsonaro aussgezählt wurden (51 Millionen), aber bereits in diesem ersten Wahlgang fiel die hohe Zahl der als »ungültig« deklarierten Stimmen auf. Über 5,44 Millionen der abgegeben Stimmen waren angeblich ungültig. Bei über 123 Millionen abgegeben Stimmen sind das 4,41 Prozent ungültige Stimmen. Zum Vergleich: bei der Bundestagswahl 2021 wurden 0,9 Prozent aller abgegebenen Stimmen als ungültig deklariert.
Damit aber nicht genug: beim zweiten Wahlgang, wo es nur noch zwei Kandidaten gab (Bolsonaro und Lula) stieg die Zahl der als ungültig deklarierten Stimmen noch einmal massiv an. 124,2 Millionen Menschen gaben ihre Stimme ab; fast 5,8 Millionen Stimmen wurden als ungültig deklariert. Das sind fast 4,6 Prozent. Vor allem aber ist auffällig, dass die Zahl der »leeren Stimmzettel« gegenüber der ersten Wahlrunde abgenommen hat, die Zahl der als »fehlerhaft ausgefüllten Stimmzettel« auf fast vier Millionen angestiegen ist.
Beachtet man nun den Unterschieder der ausgezählten Stimmen für Lula (60,34 Millionen) und Bolsonaro (58,21 Millionen) sowie die Ungereimtheiten bezüglich der insgesamt hohen Zahl an angeblich ungültigen Stimmen, so ist der Verdacht der Brasilianer hinsichtlich eines Wahlbetrugs nicht ganz von der Hand zu weisen.
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