Propaganda-Schau im ZDF Eigentor für Habeck und Rackete
Propaganda-Schau im ZDF Eigentor für Habeck und Rackete
Datum: 08.08.2019 - 09:57 Uhr
Die Freie Welt berichtet eher selten über Sendungen, die im per Zwangsabgabe finanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausgestrahlt werden. Das ist wenig verwunderlich, schließlich sprechen wir uns nachdrücklich für eine Abschaffung dieser Zwangsabgabe aus. Wenn dennoch einmal über eine solche Sendung berichtet wird, kann davon ausgegangen werden, dass etwas besonders Erwähnenswertes eingetreten ist - so wie gestern Abend bei Dunja Halali.
Konzipiert war die Sendung für den neutralen Beobachter als Propagandaveranstaltung für Robert Habeck von den Grünen und die selbsternannte Seenotretterin Carola Rackete. Doch was die beiden Gäste der Sendung ablieferten, war ein Sammelsurium an Peinlichkeiten, sinnfreien Phrasen und feisten Lügen.
Zunächst verhaspelte sich "Prince Charming" der deutschen Politik Robert Habeck etliche Male in seinen Ausführungen. Argumentativ konnte er nicht punkten und versuchte, seine Fehlleistung dadurch zu kompensieren, dass er seinen Gesprächspartnern immer wieder ins Wort fallen wollte. Allerdings hatte er diese Rechnung ohne die Moderatorin gemacht. Dunja Hayali stutze Habeck einige Male zurecht und schnitt ihm ihrerseits das Wort ab. Das missfiel dem so zurechtgewiesenen Habeck eindeutig, sodass er es letztlich aufgab, seine sonst endlosen Litaneien unterzubringen.
Übertroffen aber wurde sein peinlicher Auftritt von den dreisten Lügen der selbsternannnten Seenotretterin Carola Rackete. Auf die Frage, ob ihr bei ihrer "Rettungsaktion" kein Hafen zugewiesen worden war, den sie hätte anlaufen können, log sie direkt in die Kamera, indem sie diesen Fakt verneinte. Tatsache aber ist, dass Rackete unmittelbar nach ihrem Hilferuf von der internationalen Seeschifffahrtsbehörde ein solcher Hafen an der nordafrikanischen Küste verbindlich zugewiesen wurde.
Doch Rackete zog es vor, 16(!) Tage mit den an Bord genommenen Menschen kreuz und quer durchs Mittelmeer zu kurven. Schließlich hatte sie ein TV-Team mit an Bord und wollte unbedingt einen italienischen Hafen anlaufen. In 16 Tagen hätte ihre Rußschleuder selbst bei halber Kraft das Mittelmeer durchfahren, die Straße von Gibraltar samt der portugiesischen und spanischen Westküste passieren und bis in den Ärmelkanal fahren können. Aber Rackete, so verfestigt sich der Eindruck, musste wohl gute Bilder für das TV-Team liefern und setzte daher leichtfertig Leib und Leben der an Bord befindlichen Menschen aufs Spiel.
Beide, Habeck und Rackete, konnten gestern nicht punkten; ganz im Gegenteil, die Sendung wurde für sie beide zum Eigentor.
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