Pressekonferenz Merkel zum Anschlag in Berlin
Pressekonferenz Merkel zum Anschlag in Berlin
Datum: 20.12.2016 - 10:48 Uhr
Vor wenigen Augenblicken trat Merkel im Bundesknazleramt vor die Presse und bezog Stellung zu dem gestrigen Terroranschlag in Berlin, bei dem zwölf Menschen ermordert und weitere 50 Personen teilweise lebensbedrohlich verletzt wurden.
In ihrer kurzen Rede räumte sie ein, dass dies ein "schwerer Tag" für die Menschen im Land sei und auch sie "entsetzt, erschüttert und tieftraurig" sei. Zwölf Menschen, die gestern noch friedlich und fröhlich sich auf das kommende Weihnachtsfest vorbereiteten, "sind nicht mehr unter uns", so Merkel.
"Eine grausame Tat hat ihnen das Leben geraubt", fuhr Merkel in ihrer Rede fort und fügte an, dass die Tat aufgeklärt und bestraft würde. In der Zwischenzeit müsse man von einem terroristischen Anschlag ausgehen.
Merkel wörtlich: "Es wäre besonders widerwärtig, wenn sich herausstellt, dass die Tat von einem Menschen begangen wurde, der Schutz in diesem Land gesucht hat."
Allerdings kam ihr kein Wort von der eigenen Verantwortung über die Lippen. Darüber, dass sie vor etwas mehr als einem Jahr die Personenkontrollen an den deutschen Grenzen per "Machtwort" außer Kraft gesetzt hat und den »Flüchtlingen« aus aller Welt Tür und Tor nach Deutschland geöffnet hat. Auch von einer Änderung dieser auf einem Rechtsbruch basierenden Politik hat sie nicht geredet.
Der Attentäter wurde in der Zwischenzeit als Naved B., 23 Jahre alt, aus Pakistan stammend, identifiziert. Naved B. war wegen mehrerer Delikte polizeibekannt.
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