Präsidentschaftswahlkampf in den USA
Präsidentschaftswahlkampf in den USA
Datum: 04.11.2020 - 08:26 Uhr
Der aktuelle Auszählungsstand bei der Präsidentenwahl in den USA sieht in den hart umkämpften Bundesstaaten Texas, Florida, Ohio und auch Pennsylvania Amtsinhaber Donald Trump als Sieger. In Michigan liegt er deutlich in Führung, auch diese 16 Wahlmänner kann Trump aktuell hinter sich vereinen. Alle diese fünf Staaten galten vor der Wahl als ausschlaggebend, in den Mainstreammedien wurden sie vor der Wahl gebetsmühlenartig dem sozialistischen Herausforderer Joe Biden von den US-Demokraten zugeschlagen.
Nun ist das Gejammer und Zähnegeklapper bei den Medien und denen, die eine Niederlage Trumps herbei geredet, geschrieben und offensichtlich auch gesehnt haben, groß. Noch seien ja gar nicht alle Stimmen ausgezählt worden, räsonieren sie mit immer den selben Phrasen. Argumente, warum ausgerechnet bei den wenigen noch auszuzählenden Prozenten eine Trendwende zu Gunsten des Sozialisten Bidens eintreten soll, können sie allerdings nicht mitliefern.
Dennoch hat Präsident Trump in einer ersten Rede sich mit seinen Worten stark zurückgenommen. Von ungeteilter Freude oder gar Euphorie war nicht viel zu spüren. Das mag einmal mit der fortgeschrittenen Uhrzeit in Washington gelegen haben (Ortszeit bei der Rede war um 02.30 Uhr morgens), doch auch Trump - und darauf hat er ganz explizit hingewiesen - ist bewusst, dass vor allem die Briefwahlstimmen eine hohe Unwägbarkeit beinhalten und hier Tür und Tor für etwaige »Korrekturen« offen stehen.
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