Polnische Regierung sagt Schleusern den Kampf an

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Polnische Regierung sagt Schleusern den Kampf an
Datum: 03.11.2021 - 11:19 Uhr

Polen macht im Kampf gegen die illegale Migration ernst. Noch sind mehrere Tausend zusätzliche Einsatzkräfte an der Landesgrenze zu Weißrussland stationiert, um illegale Grenzübertritte zu unterbinden. Der weißrussische Despot Lukashenko eskortiert diese Leute quer durch sein Land bis an die Grenzen zu den beiden EU-Staaten Litauen und Polen, um sie dann dort in die EU einsickern lassen zu können.

Um diese kriminellen Aktivitäten dauerhaft zu unterbinden, hat die polnische Regierung beschlossen, die Grenze zu Weißrussland mit einem Zaun zu sichern. Zwar gibt es im Land Proteste derer, die der Ansicht sind, dass nicht der illegale Grenzübertritt die Stratat sei, sondern das Vorgehen der polnischen Sicherheitskräfte, allerdings lässt sich die polnische Regierung in ihren Entscheidungen nicht irritieren. Die angeblichen »Flüchtlingshelfer« in Polen gehören dem gleichen politischen Spektrum an wie hierzulande die Befürworter der unkontrollierten Zuwanderung.

Außerdem steht derzeit der nächste Schritt der polnischen Regierung im Kampf gegen die illegale Migration im Raum. Experten zufolge will die Regierung ein neues Gesetz auf den Weg bringen, um das Schleusertum noch effektiver bekämpfen zu können.

Ausschlaggebend für diesen Schritt war nicht zuletzt die Tatsache, dass in Schöpstal (Sachsen) ein Schleusungsversuch aufgeflogen ist. Zwei Türken (42 und 48) hatten mit einem in Polen zugelassenen Kleintransporter die deutsch-polnische Grenze passiert und wurden von der Bundespolizei zum Zweck der Kontrolle angehalten.

Im Laderaum des Kleintransporters entdeckten die Bundespolizisten 22 erwachsene Iraker, einer von ihnen war allerdings bereits tot. Der 48-jährige Beifahrer wurde an Ort und Stelle verhaftet, der 42-jährige Fahrer gab Fersengeld und befindet sich auf der Flucht.

Sven von Storch

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