Polizeigewerkschaft erstattet Anzeige

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Polizeigewerkschaft erstattet Anzeige
Datum: 06.06.2025 - 09:46 Uhr

Die drei Somalier hätten laut DPolG bereits mehrfach versucht, illegal nach Deutschland einzureisen, was jedoch stets scheiterte. Wie NIUS berichtet hatte, waren die Asylbewerber in Polen von Unbekannten, die »möglicherweise dem Verein „Pro Asyl“ angehören oder für diesen aktiv sind«, mit Unterkunft, Kleidung und eventuell Mobiltelefonen versorgt worden. Wie unter anderem das Portal Euronews steht zudem eine Person im Verdacht, eine womöglich gefälschte Geburtsurkunde mit sich geführt zu haben, die das echte Alter der Person verschleiert.

Zudem soll eine Anwaltskanzlei, möglicherweise im Auftrag von »Pro Asyl«, für einen erneuten Einreiseversuch engagiert worden sein. »Eventuell geschah dieses bereits vor der Tatbegehung der unerlaubten Einreise durch die somalischen Staatsangehörigen«, heißt es in der Strafanzeige. Die DPolG sieht mögliche Straftatbestände wie Einschleusen von Ausländern, Beihilfe zur unerlaubten Einreise und Urkundenfälschung, da einer der Somalier eine möglicherweise gefälschte Geburtsurkunde vorgelegt habe.

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Heiko Teggatz erklärte: »Meine Kollegen werden unter Druck gesetzt, weil nun überall behauptet wird, dass sie rechtswidrig handeln.« Er betonte, dass die Anzeige dazu dienen solle, Ermittlungen gegen Schleuserbanden einzuleiten, um die illegale Migration einzudämmen und die Belastung der Bundespolizei an der Grenze zu verringern.

 

 

Sven von Storch

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