Polizeibekannter Iraner schießt in Oslo auf Queer-Besucher eines Pubs
Polizeibekannter Iraner schießt in Oslo auf Queer-Besucher eines Pubs
Datum: 27.06.2022 - 10:12 Uhr
In der Nacht vom vergangenen Samstag auf Sonntag schoss ein der polizeibekannter Iraner in der Osloer Innenstadt mehrfach auf Besucher des London Pub, einem vor allem bei Mitgliedern der LGBTQETC-Bewegung der norwegischen Hauptstadt beliebter Treffpunkt. Zwei Menschen wurden tödlich getroffen, weitere 21 wurden zum Teil schwer verletzt.
Der Täter, ein 42-jähriger Mann aus dem Iran, ist seit 2015 der Polizei bekannt. Er war bereits zuvor durch Gewalttaten und Drogendelikte aufgefallen. Die Behörden gehen von einem islamistischen Hintergrund aus, da in seiner Wohnung Beweismittel aufgefunden wurden, die ihn als Mitglied eines Islamisten-Netzwerk ausweisen. Außerdem wurden in seiner Wohnung noch weitere Waffen aufgefunden, darunter auch eine vollautomatische Schusswaffe.
Im Islam und seiner Sammlung von Vorschriften und Strafvorschriften im Koran gilt Homosexualität - vor allem unter Männern - als Todsünde. Auch heute noch werden in zahlreichen Staaten, in denen der Islam Staatsreligion ist, homosexuelle Männer zum Tod verurteilt und die Urteile medial in Szene gesetzt in aller Öffentlichkeit vollstreckt. In Riad (Saudi-Arabien) werden dort überall gegenwärtige Baukräne genutzt, an deren Ausleger in 50 odder 60 Metern Höhe dann der Delinquent aufgehängt wird.
Mit der Zunahme der Zuwanderung von durch den Koran und im Islam sozialisierten Menschen aus arabischen Ländern nimmt fast schon zwangsläufig auch die Zahl homophober Islamisten zu. Wegen der laschen Handhabung der Justiz in den westlichen Ländern mit Islamisten können die dann ihrer Gesinnung freien Lauf lassen und anders orientierte Menschen, sei es nun bei Glaubensfragen oder bei der sexuellen Ausrichtung, auf offener Straße angreifen und morden.
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