Politisierender Vettel (Formel 1) wird erst verwarnt, dann disqualifiziert

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Politisierender Vettel (Formel 1) wird erst verwarnt, dann disqualifiziert
Datum: 02.08.2021 - 12:19 Uhr

Sportler, auch oder gerade wenn sie international bekannt sind, sollten sich besser Gedanken über ihren Sport und ihre Leistungen machen, als dass siezu politisieren versuchen. Das kann in der Regel nur mit einer Pleite enden. Das erfuhr jetzt auch der gebürtige Heppenheimer Sebastian Vettel, der viel Geld dafür erhält, dass er mit seinem Formel 1-Rennwagen immer schön und schnell im Kreis fährt.

Vor dem Großen Preis von Ungarn auf dem Hungaroring glaubte jener Vettel, er müsse unbedingt mit einem Regenbogen-Hemdchen auftreten, um ein Zeichen für was auch immer zu setzen. Dafür kassierte er vom Motorsportweltverband FIA eine Verwarnung. Für Vettel wäre es besser gewesen, er hätte sich mehr Gedanken um die Menge an Sprit im Tank seines Rennwagens gemacht, denn nach dem Rennen (das er mit dem 2. Platz beendete) wurde er disqualifiziert. Statt dem vorgeschriebenen einem Liter Treibstoffs hatte Vettel nur noch 0,3 Liter Sprit in seinem Tank. Laut den Regeln der FIA zieht dieser Verstoß eine sofortige Disqualifikation nach sich.

Vettel lebte offensichtlich in Gedanken entweder noch in seiner Regenbogenwelt oder war gedanklich schon wieder in seinem gewählten Wohnsitz in Thurgau in der Schweiz (dort sind die Steuersätze deutlich niedriger als in Deutschland und die Steuern aus seinem persönlichen Vermögen von etwa 42 Millionen Euro will er offenbar ungern an den deutschen Fiskus errichten), jedenfalls verballerte er den Sprit in seinem Tank übermäßig viel. Da brachte es ihm auch nichts, dass er am Ende des Rennens auf Rang Zwei lag.

Sven von Storch

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