Politische Hetzjagd gegen Verfassungsschutzchef Maaßen nimmt zu
Politische Hetzjagd gegen Verfassungsschutzchef Maaßen nimmt zu
Datum: 10.09.2018 - 08:45 Uhr
Das Echo auf den Mord an Daniel Hilbig in Chemnitz ist noch lange nicht verhallt. Zwei Tatverdächtige Asylanten sind verhaftet, nach einem dritten Mittäter wird gefahndet. Auch er hätte, so der aktuelle Ermittlungsstand, lange vor der Tat längst abgeschoben gehört gehabt - wie so viele andere dieser Mörder, Totschläger und Vergewaltiger zuvor. Das ist ein Skandal.
Ein weiterer Skandal ist der erbärmliche Versuch von Medien und Altparteienvertretern, die Bürger zu diskriminieren, diskreditieren und sogar zu kriminalisieren, die in Chemnitz auf die Straße gegangen sind, um gegen den Mord an Daniel Hilbig zu demonstrieren und seines Todes zu gedenken. Die Medienleute schreckten nicht einmal davor zurück, nachweislich falsche Bilder und Meldungen aus Chemnitz zu verbreiten. In Windeseile wurde verbreitet, in Chemnitz sei es zu Hetzjagden auf Ausländer gekommen.
Es sprechen gute Gründe dafür, so sagte Bundesverfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen, dass es sich um eine »gezielte Falschinformation handelt, um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken.«
Für diese Stellungnahme steht Maaßen jetzt im massiven Kreuzfeuer von SPD, Grünen und Postkommunisten. Maaßen solle wegen seiner Äußerung zurücktreten, wird gefordert. Die Beweislast soll, so die Grünen, umgekehrt werden. Nicht diejenigen, die behaupten, es habe angeblich Hetzjagden gegeben, sollen dies belegen. Nein; der, der sagt, es habe diese Jagdszenen NICHT gegeben, müsse das belegen. Grüne Logik eben. Und sofort schließen sich zahlreiche SPD-Politiker dieser verbalen Hetzjagd gegen den obersten Verfassungsschützer an und fordern dessen Rücktritt.
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