Politikwissenschaftler und Demokratieforscher Michael Lühmann entgleist total
Politikwissenschaftler und Demokratieforscher Michael Lühmann entgleist total
Datum: 06.09.2019 - 11:39 Uhr
Wer als Politikwissenschaftler und Demokratieforscher sein Salär durch Auftritte beim per Zwangsabgabe finanzierten Staatsfunk aufbessern will, muss sich kritisch zur AfD äußern. Das ist hierzulande ein ungeschriebenes Gesetz. Wer sich positiv äußert, hat zwei Auftritte: zeitgleich den ersten und letzten! Mchael Lühmann ist ein gern gesehener Gast beim ZDF, beim WDR, bei der ARD, beim Deutschlandfunk und noch anderen reigerungsnahen Medien. Die Erwartungen an ihn hat er stets und gerne erfüllt: die AfD hat er durchweg kritisiert, angegriffen und angefeindet.
Dieses Feindbild hat sich bei Herrn Lühmann derart manifestiert, dass er anhand der Wahlerfolge der AfD in Brandenburg und Sachsen nun komplett seine Contenance verloren hat. Per Twitter ließ sich Lühmann zu der Äußerung hinreißen, dass »jeder dritte männliche Wähler in Sachsen Scheiße im Kopf habe (weil er entweder ein Drecksnazi ist oder wei er glaubt, eine Drecksnazipartei wählen zu müssen, ohne Nazi sein zu wollen.« So der Originalton des Herrn Lühmann.
Die entsprechenden Reaktion auf die Äußerungen Lühmanns ließ nicht lange auf sich warten. Ein veritabler Shitstorm überzog den Herrn Demokratieforscher, der sich plötzlich selbst als Ziel massiver Attacken ausgesetzt sah. Kleinlaut ruderte Herr Lühmann zurück, löschte den Tweet und versuchte vergeblich, seine Aussagen zu relativieren.
Nicht zuletzt die Stellungnahme seines Brötchengebers (Universität Göttingen) wird wohl den Ausschlag zu dieser versuchten Relativierung gegeben haben. Die veröffentlichten nämlich einen eigenen Tweet, in dem sie unmissverständlich erklärten, dass »Statements unserer Mitarbeiter/innen auf persönlichen Twitter‐Accounts« nicht die Positionen der Universität widergeben.
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