Polen fordert weiterhin 1,3 Billionen Euro Reparationszahlungen von Deutschland
Polen fordert weiterhin 1,3 Billionen Euro Reparationszahlungen von Deutschland
Datum: 13.12.2022 - 10:29 Uhr
Nach der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht im Mai 1945 wurde die im Februar 1945 von Großbritannien, der USA und der Sowjetunion beschlossene Plan zur Zerstückelung Deutschlands umgesetzt. Westdeutschland wurde in drei Besatzungszonen (Großbritannien, Frankreich, USA) aufgeteilt. Mitteldeutschland wurde zur Sowjetischen Besatzungszone. Ostdeutschland wurde, bis auf den Norden Ostpreußens, dem von Stalin weit nach Westen verschobenen Polen zugeschlagen.
Nachdem Deutschland durch die Pariser Vorortverträge nach dem Ersten Weltkrieg gezwungen wurde, Posen, Westpreußen und Oberschlesien an Polen abzutreten, raffte Polen jetzt auch noch Pommern, die östliche Mark Brandenburg, Schlesien und das südliche Ostpreußen sowie Danzig an sich. Es handelt sich dabei um eine Landfläche in der Größenordnung von rund 110.000 Quadratkilometern (etwa so groß wie Bulgarien oder Kuba), in der knapp 10 Millionen Menschen lebten. Neben den Kohlerevieren im Süden Schlesiens waren vor allem die Hafenstädte Danzig und Königsberg mit ihren Werften wichtige Industriegebiete. Der weitaus größere Teil des Landes war hingegen vor allem landwirtschaftlich geprägt: Westpreußen galt als die »Kornkammer des Reichs«. Das alles ging nun an Polen.
Rechnet man die Wirtschaftsleistung dieser Gebiete hoch (was sich von offizieller Seite selbstverständlich niemand zu trauen wagt), so käme man auf einen Betrag, der die von Polen geforderten Reparationszahlungen in Höhe von 1,3 Billionen Euro leicht um ein Vielfaches übersteigt. Nicht einberechnet sind hierbei die kulturellen Werte, die ebenfalls an Polen gingen. Daher ist es nur konsequent, dass jede Bundesregierung, sowohl die vergangenen wie auch die zukünftigen, diese Forderungen rundweg negiert.
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