Plünderungsepidemie in den USA
Plünderungsepidemie in den USA
Datum: 06.12.2021 - 11:01 Uhr
In vielen Teilen der USA hat die Polizei nach all den rassistischen Vorwürfen nach dem Fall von George Floyd und den BLM-Unruhen im vergangenen Jahr fast aufgehört, gegen kriminelle Afroamerikaner einzugreifen. Es war sogar die Rede davon, das gesamte Polizeireviere, denen angeblicher Rassismus vorgeworfen wird, komplett abzuschaffen.
Politiker haben auch Gesetze erlassen, die die Festnahme von Kriminellen durch die Polizei verhindern. Kalifornien zum Beispiel hat jetzt ein Gesetz, das besagt, dass ein Diebstahl nur dann als »Vergehen« eingestuft wird, wenn die Beute mehr als 950 US-Dollar wert ist. Liegt der Wert der Ware darunter, handelt es sich lediglich um eine Ordnungswidrigkeit, die von der Polizei nicht unbedingt verfolgt werden müsse.
Das Ergebnis ist offensichtlich. Die mittlerweile tägliche Plünderung entwickelt sich zu einer existenziellen Bedrohung für Kaufhäuser wie Nordstrom, die bei sogenannten Smash-and-Grab-Angriffen in Großstädten wie San Francisco, Los Angeles, Chicago, Seattle, New York und Minneapolis große Geldsummen verlieren.
Die Plünderer, fast ausschließlich Banden von Schwarzen, gehen dabei immer brutaler vor. In Kalifornien wurde kürzlich ein Wachmann getötet, als er versuchte, Reporter zu schützen, die die Plünderungen meldeten.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, sagte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus, Präsident Joe Biden wolle nun die Finanzierung der Polizeibehörden stärken, berichtet Fox News. Laut Psaki sind die Corona-Pandemie und die Verfügbarkeit von Waffen die »Wurzelursachen« der Plünderungen.
Ein weiterer Sprecher des Weißen Hauses sagte gegenüber Fox News am Donnerstag, dass Regierungsbeamte die Berichte über Plünderungen verfolgten und viele der »unangenehmen Filme« gesehen hatten, die die Verbrechen dokumentieren. »Diese Art von Verhalten ist völlig inakzeptabel, und wir nutzen alle uns zur Verfügung stehenden Ressourcen, um die lokalen Behörden zu unterstützen und gegen organisierte Einzelhandelsdiebstähle vorzugehen«, sagte der Beamte.
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