Peking macht Kohle

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Peking macht Kohle
Datum: 18.01.2022 - 10:55 Uhr

Die aktuell größte Volkswirtschaft auf dem Erdball, die des kommunistischen Chinas, setzt eindeutige Zeichen und zeigt wo es lang geht in Sachen Energiewende: die Zentralregierung in Peking setzt auf die gute alte und zuverlässige Kohle. Nicht auf Windenergie und überdimensionierte Windkraftwerke; auch nicht auf riesige mit Sonnenkollektoren gepflasterte Flächen - obwohl der Platz für beides an dazu geeigneten Flächen in Festlandchina durchaus vorhanden wäre.

Aber die Chinesen setzen auf Unabhängigkeit von Wind und Sonnenschein. Sie setzen auf eine garantierte Energieversorgung durch konventionelle Energieträger, wie zum Beispiel die Kohle. 4,07 Milliarden Tonnen wurden von ihr im vergangenen Jahr in China abgebaut. Das entspricht einem Anteil von etwa 55 Prozent am weltweiten Abbau der Steinkohle. Während weltweit der Steinkohleabbau um knapp drei Prozent zurückgegangen ist, stieg in China die Rate entgegengesetzt zum Trend um 4,7 Prozent.

Während in Deutschland die Freitagshüpfer, die Grünen und diverse Lobbygruppen hierzulande für die Rettung der Welt ihre Parolen verbreiten, interessiert man sich in Peking für derlei Umtriebe der Wohlstandsjünglige keinen Millimeter. Sowohl die Wirtschaft wie auch die Beevölkerung im Land benötigen eine garantierte Energieversorgung. Das garantieren nun einmal nur konventionelle Kraftwerke, die auch bei Windstille oder Dunkelheit die notwendige Energie produzieren und liefern.

Sven von Storch

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