Peinliches Interview von ZDF-Kleber mit Sebastian Kurz
Peinliches Interview von ZDF-Kleber mit Sebastian Kurz
Datum: 01.10.2019 - 12:42 Uhr
Claus Kleber moderiert seint 2003 das heute-journal im per Zwangsabgabe finanzierten ZDF. Taktgefühl, Anstand und Respekt hat er in all den Jahren offensichtlich aber nicht gelernt. Anders lässt sich sein hochnotpeinlich geführtes Interview mit Sebastian Kurz von der ÖVP nach dessem grandiosen Wahlsieg nciht erklären.
Kurz hatte zu Beginn des Gesprächs erklärt, dass er mit allen Parteien Sondierungsgespräche hinsichtlich einer möglichen Regierungskoalition führen werde. Kleber insistierte provokant, dass Kurz nach seinem Wahlerfolg doch gar keine Gespräche mehr mit der FPÖ zu führen bräuchte und drang auf Kurz ein, warum dieser keine Koalition mit ihr ausschließen wolle.Geduldig erklärte Kurz, dass er das einhalte, was er seinen Wählerinnen und Wählern auch versprochen hatte, nämlich mit allen Parteien zu sprechen. Kurz betonte das Wort »allen« besonders.
Doch Kleber konnte oder wollte nicht verstehen und hakte nach, ob für eine klare Absage an die FPÖ jetzt der richtige Zeitpunkt wäre. Da wurde es selbst dem sonst so ruhigen Kurz zu viel. »Vielleicht würden Sie besser wissen, was ich tun sollte, als ich das selbst weiß«, antwortete er dem penetrant fragenden Kleber.
Aber Kleber wollte noch nicht aufgeben. »Sie wissen, dass die deutsche Regierung, die Benelux-Regierung, die Frankreich-Regierung et cetera sehr darauf hoffen, dass die Allianz mit den zweifelhaften Rechtsnationalen in Österreich aufhört. Spielt ein solcher Gesichtspunkt bei den Überlegungen, die Sie anstellen werden, überhaupt eine Rolle?«, fragte er. Und Kurz konterte trocken: »Nein, ich bin meinen Wählerinnen und Wählern verpflichtet und nicht dem Ausland.«
Kleber erntet für seinen despiktierlichen Auftritt in allen sozialen Medien einen vertibalen Shitstorm. Nur ein Beispiel: »Kleber ist abgewählt. Mehr deutsche Arroganz und Pfiefigkeit geht kaum.«
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