Parler - das zensurfreie soziale Netzwerk wird in den USA immer beliebter
Parler - das zensurfreie soziale Netzwerk wird in den USA immer beliebter
Datum: 21.08.2020 - 10:48 Uhr
»Parler« ist in, Twitter ist out. So zumindest stellt sich derzeit ein Trend dar, der besonders in den USA und dort ganz besonders im Kreise konservativer Politiker anhält. Immer mehr von ihnen kehren Twitter, Facebook und Youtube wegen derer Zensurorgien angewidert den Rücken und verbreiten ihre Positionierungen, ihre Kurznachrichten und ihre Mitteilungen an Freunde, Bekannte und den Rest der Welt komplett zensurfrei. Bei Parler gibt es keine ideologisch und propgandistisch auf Kurs gebrachten weichgespülten Besserwisser, die irgendwo im stillen Kämmerlein das Netz durchforsten und Jagd auf »pöhse Nahtziehs« machen - oder auf alles, was sie als solche Beiträge zu erkennen glauben.
Bisher existierte Parler eher am Rande der Wahrnehmung, unterflog das Radar der Öffentlichkeit komplett. Doch seit einiger Zeit hat der Zulauf an neuen Nutzern zugenommen. Auch konventionelle Medien haben in der Zwischenzeit die noch relativ junge Plattform für sich entdeckt und nutzen sie zunehmend. Auch für sie geht es darum, ihre Mitteilungen jenseits des Mainstream einem größeren Publikum unterbreiten zu können. Denn bei den zensierten Medien fallen Breitbart, Daily Mail oder andere konservative Medien durchs Raster respektive die Suchmaschine und werden irgendwo auf einer Seite weit hinten zwischen der Werbung für die blauen Pillen für den Mann und dem neuen Treppenlift gelistet.
Nirgendwo in den selbernannten unabhängigen Medien, die überwiegend linkslastig sind, liest man, dass sich der US-Schauspieler John Cusack die Zurschaustellung des Kongresses der US-Demokraten komplett zerrissen hat. Die ganze besch*ssene Veranstaltung sei »Campy-Kitsch« gewesen, »eine beschissene, mit Prominenten gefüllte Reality-TV-Convention.« Cusack ist alles andere als ein Anhänger Trumps; aber aus seiner Sicht wird ein »beschissener Kandidat aufgebaut, um einen beschissenen Präsident abzulösen.« Das ganze ist doch nur noch Show-Business, jederzeit. »RIP America.«
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