Osten der Republik wird politisch blau
Osten der Republik wird politisch blau
Datum: 07.12.2023 - 09:02 Uhr
In einer separaten Umfrage für die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Berlin käme die AfD bei der Bundestagswahl (BTW) im Zweitstimmenanteil aktuell auf 32 Prozentpunkte. Das sind über 13 Prozentpunkte mehr als bei der Bundestagswahl im September 2021. Und: das politisch extrem linke Berlin ist in dieser Projektion mit eingeschlossen.
Doch das hilft der Berliner Ampel wie auch der mehrfach umbenannten SED in dem Umfrageergebnis nicht wirklich weiter. Für die Ampel-Parteien geht es samt und sonders bergab, am schlimmsten beutelt es Scholzens Spezialdemokraten. Die kommen auf nur noch 12 Prozentpunkte; das ist ein Minus im Vergleich zur BTW 2021 von über 12 Prozentpunkten. Auch Lindners Liberallalas werden kräftig gerupft. Sie fallen auf nur noch 4 Prozentpunkte (minus 5,6 Prozentpunkte). Die Öko-Sozialisten verlieren zwar auch, können aber durch die Miteinbeziehung Berlins in die Projektion ihren Anteil (9 Prozentpunkte) respektive ihre Verluste (1,8 Prozentpunkte) ähnlich gering halten wie die mehrfach umbenannte SED. Auch sie kommt auf 9 Prozentpunkte bei einem Verlust von 1,1 Prozentpunkten.
Komplettiert wird die Projektion durch die CDU, die sich auf 24 Prozentpunkten erholt und ein Plus von fast 7 Prozentpunkten gegenüber der BTW 2021 verzeichnen kann.
Zumindest theoretisch ist der Wählerwille für eine freiheitlich-konservative politische Wende in den Umfragen zu erkennen. Auf Bundesebene wird diese Wende wohl noch auf sich warten lassen (müssen). Bei den drei Landtagswahlen im kommenden Jahr in Brandenburg, Sachsen und Thüringen allerdings könnte sie sich durchaus vollziehen. Daran wird wohl auch eine Wahlverliererin wie Nancy Faeser mit ihren Hass- und Hetzparolen nichts ändern können.
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