Ordnungsamt und Polizei führten im Vormonat 2.764(!) C-Kontrollen in Dresden durch

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Ordnungsamt und Polizei führten im Vormonat 2.764(!) C-Kontrollen in Dresden durch
Datum: 14.12.2021 - 11:25 Uhr

Wie sehr die Kräfte, die für Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit und der öffentlichen Ordnung in diesem Land in der Zwischenzeit politisch instrumentalisiert und missbraucht werden, zeigt sich einmal mehr am Beispiel der sächsischen Metropole Dresden. Dort wurden im vergangenen November im Zusammenspiel von Ordnungsamt und Vollzugspolizei insgesamt 2.764(!) Kontrollen bezüglich der Einhaltung der Corona-Zwangsauflagen durchgeführt. Für sonstige Aufgaben, zum Beispiel der Bekämpfung der Drogenkriminalität oder Diebstahl, oder auch einfach nur Wahrnehmung der originären Aufgabe, nämlich der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, bleibt da natürlich kein Raum.

Gelohnt haben soll sich die Aktion angeblich auch. Nicht hinsichtlich eines Rückgangs der ominösen und von Experten umstrittenen Infektionszahlen, sondern für den Geldbeutel der Stadt. Das auf diese Art und Weise von den »Kommandos« eingetriebene Bußgeld soll sich auf über 1.000 Euro pro Kopf belaufen. Damit sei der Stadtsäckel wieder prall gefüllt, das Defizit aus der Homo-Propaganda-Veranstaltung »Christopher Street Day« im vergangenen Sommer sei so aufgefangen worden.

Bei diesen Einsätzen konnten sich die Uni(n)formierten richtig austoben - und sollen das Augenzeugenberichten zufolge auch reichlich ausgekostet haben. Im Kampf gegen die Drogenkriminellen und ausländische »Fachkräfte« aus dem Geschäftsbereich der unangemeldeten Besitzübertragung ziehen sie ja oftmals den Kürzeren, aber, so viele Berichte, gegenüber vor allem älteren Menschen seien die Eingreiftruppen mitunter aggressiv und rigoros vorgegangen. Klar, so eine Omi kann mit ihrem Rollator etwas weniger schnell flüchten als gut durchtrainierte »Goldstücke«.

Sven von Storch

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