Österreichs Kanzler Kurz lehnt Aufnahme von Afghanen ab
Österreichs Kanzler Kurz lehnt Aufnahme von Afghanen ab
Datum: 25.08.2021 - 11:12 Uhr
Während sich in Deutschland Politiker aller Artparteien dabei überschlagen, sogenannte »Ortskräfte« oder auch sonstige »Flüchtlinge« in zehntausender Größe ins Land zu holen, gehen andere Länder ganz andere Wege. Nicht zuletzt deshalb, weil niemand die Gewähr dafür übernehmen will, dass unter den Evakuierten kein potenzieller messermordender Migrant oder islamistisch motivierter Terrorist ist. Diesen Sicherheitsaspekt klammern auch die Marktschreier der Altparteien bei ihrer Evakuierungspropaganda aus. Dabei hat die Zahl solcher Messermorde und islamistisch motivierter Terroranschläge seit September 2015 in Deutschland dramatisch zugenommen.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat vor einigen Tagen eindringlich davor gewarnt, dass Islamisten so den Weg in diverse Länder finden, um dort dann Terroranschläge zu verüben.
Vielleicht hat diese Warnung auch Österreichs Kanzler Kurz dazu veranlasst, einer Aufnahme von Afghanen eine klare Absage zu erteilen. In seiner Kanzlerschaft werde es in Österreich keine solche Aufnahme geben, sagte er in einem TV-Interview. Er sei »nicht der Meinung, dass wir in Österreich mehr Menschen aufnehmen sollten, sondern ganz im Gegenteil.« Zur Zeit befinden sich in Österreich etwa 40.000 Afghanen, mit deren Integration es massive Probleme gebe, führt Kurz weiter aus. »Menschen aufzunehmen, die man dann nicht integrieren kann, das ist ein Riesenproblem für uns als Land.«
Stattdessen sollte die EU und andere Länder sich stärker dafür engagieren, dass die vor den Taliban flüchtenden Menschen heimatnah, zum Beispiel in Turkmenistan und Uzbekistan, aufgenommen werden. Die westlichen Länder sollten dort dafür Sorge tragen, dass die Afghanen untergebracht und versorgt werden können. Vor allem aber müsste man Einfluss auf die Taliban nehmen, um die Situation im Krisen-Land selbst zu verbessern, sagte Kurz.
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