Österreichischer Kolumnist zerlegt Corona-Politik_ Lockdown muss beendet werden
Österreichischer Kolumnist zerlegt Corona-Politik_ Lockdown muss beendet werden
Datum: 26.02.2021 - 10:10 Uhr
Merkels Corona-Politik ist für Deutschland verheerend. Nicht minder verhält es sich mit der Corona-Politik von Bundeskanzler Kurz für dessen Heimat Österreich. Dabei ist das, was Kurz und sein Kabinett zur Begründung der verhängten Maßnahmen heranziehen, völlig aus der Luft gegriffen. Das hat der österreichische Kolumnist Gerald Grosz bei einer Diskussionssendung bei OE24 eindrucksvoll belegt.
Er fordert die Regierung auf, nicht nur den Virus zu sehen, sondern auch die Kollateralschäden durch die Virusbekämpfung, wie Arbeitslosigkeit, Pleiten, Selbstmorde, psychische Krankheiten, Herzinfarkte, nicht geleistete Krebsuntersuchungen, usw.
Im Januar, so Grosz, hat die Kurz-Regierung erklärt, sie müsse den Lockdown verlängern, weil der Briten-Virus ins Land gekommen sei. In Großbritannien aber, dem angeblichen Herkunftsland dieses ominösen Virus, dieser propagierten Schwarzen Pest (Originalton Grosz), hat Premierminister Boris Johnson aktuell darauf hingewiesen, dass »die Zahlen der Infizierten in den vergangenen Wochen dramatisch zurückgegangen sind.« Seitdem also in Großbritannien die Briten-Mutation aufgetaucht ist, sind die Infizierten-Zahlen dramatisch gesunken. Johnson hat entsprechend der aktuellen Zahlen einen Stufenplan für die nächsten drei Monate im Unterhaus angeboten, um bis Ende Juni sämtliche verhängten Einschränkungsmaßnahmen aufzuheben.
Mit der Briten-Mutante konnte die Kurz-Regierung nicht punkten, konstatiert Grosz. Also musste sofort die Südafrika-Mutante in die Bresche springen, die jetzt in der Kurz-Propaganda die Funktion der Schwarzen Pest übernehmen sollte. »Jetzt ist endlich Ebola da«, leitet Grosz seine folgenden Worte sarkastisch ein, bevor er auch diese Argumentation sachlich und mit Fakten unterstützt fein säuberlich zerlegt.
Weil auch in Österreich aller guten - oder in diesem Fall schlechten - Dinge drei sind, schiebt die Kurz-Regierung aktuell die Brasilien-Mutation hinterher. Das, so Grosz, hatte er schon Wochen zuvor in einer TV-Sendung geahnt. »Wirst sehen«, hat er dem Moderator der damaligen Sendung gesagt, »jetzt kommt der Kurz mit der Brasilien-Mutation und der Kickeritz-Botschen-Mutation daher.« Den deutschen Lesern sei gesagt, dass der Ort Kickeritz Botschen am Neusiedler See hierzulande in etwas Kleinkleckersdorf, Hintertupfingen oder Pusemuckel entsprechen.
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