Nur 22 Prozent trauen Esken und Walter-Borjans die Wende zu
Nur 22 Prozent trauen Esken und Walter-Borjans die Wende zu
Datum: 06.12.2019 - 10:10 Uhr
Sie sind das neue Gesicht der SPD: Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans. Zwei Politiker aus dem linken Lager der Partei, zuvor irgendwo auf den hinteren Reihen postiert. Sie treten ein schweres Erbe dann, die einstige Volkspartei SPD ist bei Wahlen und Umfragen auf dem Niveau einer Kleinpartei gelandet, in sich zerstritten und wird vom Wähler als überholt und weitgehend verzichtbar wahrgenommen.
Klar ist, dass Esken und Walter-Borjans nur mit Sachthemen punkten können. Optisch sind sie beide als Sympathieträger denkbar ungeeignet. Da waren die Grünen etwas cleverer: deren Doppelspitze haut des Öfteren in Sachfragen total daneben oder beweist totale Ahnungslosigkeit und sorgt so für bundesweites schallendes Gelächter (Kobold statt Kobalt!), kann aber zumindest optisch ein paar Punkte machen.
Der aktuelle Deutschlandtrend sieht schwere Zeiten für Esken und Walter-Borjans. Lediglich 22 Prozent der Befragten trauen den beiden zu, die SPD als vertrauenswürdig darzustellen und für den Bürger wieder wählbar zu machen. Selbst in den eigenen Reihen gibt es nur einen minimalen Vertrauensvorschuss (51 zu 46 Prozent) in die Fähigkeiten der beiden bei dieser Frage.
Bei den Umfragen zu den wichtigsten Politikern tauchen die beiden gar nicht erst auf. Hier setzen sich die desaströsen Ergebnisse für AKK ungebremst weiter fort. 65 Prozent der Befragten sind mit ihrer Arbeit unzufrieden, Höchstwert in dieser Kategorie. Ihr folgen Horst Seehofer (54 Prozent Unzufriedenheit) und Angela Merkel (51 Prozent Unzufriedenheit).
Die Parteien der (noch) regierenden Koalition hat ein echtes Problem mit ihren Spitzenpolitikern.
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