NRW-Ministerpräsident Laschet verbal mehr als nur grenzwertig
NRW-Ministerpräsident Laschet verbal mehr als nur grenzwertig
Datum: 15.10.2019 - 12:30 Uhr
Gegenwärtig versuchen sich Mainstreammedien und Altparteienvertreter in ihrer Hetze gegen die AfD offensichtlich an Geschmacklosigkeiten und verbalen Entgleisungen um jeden Preis übertreffen zu wollen. Je martialischer die Worte, so hoffen sie mutmaßlich, desto größer die Anerkennung beim Bürger, beim Wähler. Dass sie dabei des Öfteren die Grenzen des guten Geschmacks mit Füßen treten ist ihnen in ihrer begrenzten Sicht gar nicht klar.
Ein Paradebeispiel für derartige Hetze gab aktuell Armin Laschet, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, ab. In seiner Rede am vergangenen Samstag beim Deutschland-Tag der Jungen Union warnte Laschet nicht nur vor einer rot-rot-grünen Bundesregierung nach der nächsten Wahl (»Wenn die eine rechnerische Mehrheit haben, werden die das machen«), sondern er keilte auch gegen die AfD aus.
Im Zeitalter der stark zunehmenden Messerattacken und Messermorde konnte es sich Laschet nicht verkneifen, eine mehr als nur grenzwertige Kampfansage in Richtung der AfD zu schleudern. Man müsse »differenzierte Antworten« zum Umgang finden, sagte er. So weit war alles noch in Ordnung. Buhlen werde er nicht um die AfD - auch das ist nicht zu beanstanden. Aber dann: es sei richtig, die AfD »bis aufs Messer« zu bekämpfen.
Bis aufs Messer!
Und das in einem Land, wo die Verwendung exakt jener Waffe seit etwa vier Jahren eine inflationäre Steigerungsrate erfährt.
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