Nordkorea feuert Rakete in japanische Hoheitsgewässer ab
Nordkorea feuert Rakete in japanische Hoheitsgewässer ab
Datum: 29.05.2017 - 10:09 Uhr
Kim Jng-un provoziert offensichtlich sehr gerne. Dabei macht er weder vor Freund noch Feind halt. Erst waren Südkorea und die USA sein bevorzugtes Zeil, danach überwarf er sich mit seinem letzten verbliebenen Verbündeten China und nun feuerte er eine Rakete ab, die in japanischen Gewässern niederging. Die Proteste aus Japan waren demzufolge auch entsprechend scharf. Ministerpräsident Shinzo Abe verurteilte den Test und drohte ein konkretes, mit den USA abgesprochenes Handeln an.
Die Worte Abes erhalten zusätzliches Gewicht, da US-Präsident Trump beim jüngsten G7-Gipfel erwähnt hatte, dass »das große Problem Nordkorea gelöst« wird. Für Trump steht der nordkoreanische Machthaber auf einer Stufe mit den internationalem Terrorismus und ist eines der bevorzugt zu lösenden Probleme. Auch Abe bestätigt, dass dass »das nordkoreanische Problem die Top-Priorität der internationalen Gemeinschaft« ist.
Nach dem Treffen in Taormina hatte unter anderem Merkel jedoch erklärt, dass das Klima und die Migration den höchsten Stellenwert in ihrer Politik einnehme. Anders ausgedrückt: für Merkel ist es wichtiger, das Migranten, Aslyanten und »Flüchtlinge« aus aller Welt in Deutschland integriert werden, koste es was es wolle, während gleichzeitig ein besonders eigenwilliger Alleinherrscher die Welt durch seine fortgesetzten Raketentests an den Rand eines nuklearen Krieges bringt. Das sind fürwahr eigenartige Prioritäten.
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