Nordeuropäer wenden sich von der Willkommenskultur ab
Nordeuropäer wenden sich von der Willkommenskultur ab
Datum: 27.12.2017 - 09:18 Uhr
Es ist ein noch ungewohntes Bild an der deutsch-dänischen Grenze, das sich dem Beobachter dort bietet. Dort, wo vor September 2015 kaum ein Grenzer zu sehen war, stehen nun schwer bewaffnete Grenzbeamte und sogar Soldaten. Dort, wo PKW, Wohnmobile und in der Regel sogar Busse und LKW großzügig durchgewunken wurden, wird jetzt jedes Fahrzeug (und vor allem deren Insassen) penibel kontrolliert. Die Dänen haben ihre Grenzen zu Deutschland relativ dicht gemacht. Sie haben die Nase gestrichen voll, dass die Merkel-Regierung nach wie vor »Flüchtlinge« aus dem Rest der Welt nach Deutschland einsickern lässt und diese dann in großer Zahl nach Dänemark oder über Dänemark nach Schweden weiter ziehen. An der deutsch-dänischen Grenze, so der Regierungsbeschluss in Kopenhagen, ist für diese ganz besonderen »Wanderer«, die man in Dänemark als »Asyltouristen« bezeichnet, jedenfalls Schluss.
Auch die Schweden verabschieden sich innerlich langsam aber sicher von der Willkommenskultur. Zu schlecht waren die Erfahrungen, die sie mit der von der rot-grünen Minderheitsregierung aufgezwungenen Politik der offenen Grenzen gemacht haben. Die Vergewaltigungszahlen und die Zahlen der sonstigen sexuellen Übergriffe gegen Frauen, Mädchen und Kinder haben in den letzten zwei Jahren einen so enormen Anstieg verzeichnet, dass die Rufe nach einem Ende des ungebremsten Zustroms von Migranten laut und lauter werden. Vor allem die jüngsten Ereignisse in Malmö, mehrere brutalste Gruppenvergewaltigungen an jungen Mädchen wurden von Migrantengruppen begangen, waren Wasser auf die Mühlen der Befürworter eines Migrationsstopps.
Norwegen als Nicht-EU-Mitglied, hatte seine Kontrollen zu den Nachbarländern mit Beginn der maßgeblich von Merkel zu verantwortenden Flüchtlingskrise bereits ab Anfang 2016 eingeführt. Für die Norweger selbst war das eine Art Zäsur, denn erstmals überhaupt (außer im Zweiten Weltkrieg) wurden nun die Landesgrenzen zu Finnland und Schweden kontrolliert. Der Übergang zu Russland in der Nähe von Kirkenes wurde sogar zeitweise geschlossen.
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