Nord Stream 2 wird nie in Betrieb gehen
Nord Stream 2 wird nie in Betrieb gehen
Datum: 19.09.2022 - 12:25 Uhr
Täglich mehren sich die Meldungen, dass die Energiepreise ein neues Rekordhoch erreicht haben. Überall im Land machen Unternehmen dicht, weil sie die Kosten dafür nicht mehr stemmen können. Sie gelten dann zwar laut der »Habeckschen Wirtschaftsweisheit« nicht als insolvent, sie produzieren nur einfach nichts mehr - oder zumindest nicht mehr in Deutschland, sondern stattdessen in Polen oder Ungarn oder Schweden oder wo auch immer.
Auch die Bürger stöhnen über die steigenden Kosten auf, viele von ihnen schauen voller Sorge in die Zukunft. Sie fragen sich, wie sie das Geld für die hohen Energiepreise aufbringen sollen. Von den Regierenden gibt es bestenfalls halbherzige finanzielle Unterstützung. In der Regel beschränkt sich die »Hilfe« aber auf dümmliche Hinweise, wie zum Beispiel Kretschmanns Waschlappen-Anweisung.
Schnelle und effektive Abhilfe könnte die Öffnung der Gaspipeline Nord Stream 2 bringen. Diese Erkenntnis setzt sich sogar bei den Politikern in den Nachbarländern Deutschlands durch. Die fordern in der Zwisschenzeit nämlich lautstark, dass Berlin Nord Stream 2 endlich öffent, um so den Druck vom Gaspreis zu nehmen. Doch wie so oft bleibt die Berliner Ampel realitätsfremd und beratungsresistent.
Andere SPD-Politiker legen sogar noch einen drauf, wie aktuell Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. Der sagt nämlich gegenüber der Welt, dass Nord Stream 2 seiner Meinung nach nie in Betrieb gehen wird. Auch in Niedersachsen sind die Bürger wegen der hohen Energiepreise verunsichert. Da kommt ein solcher Spruch komplett zur Unzeit und ist offensichtlich eine Wahltaktik der ganz besonderen Art. Am 9. Oktober sind nämlich in Niedersachsen Landtagswahlen. Bei solchen Sprüchen wie die von Weil dürfte es spannend zu beobachten sein, ob und in welchem Ausmaß sie Auswirkung auf die Umfragewerte haben.
Wer in Niedersachsen nicht weiter geschröpft werden will, sollte jedenfalls nicht die SPD wählen.
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