No-go-Areas in Deutschland
No-go-Areas in Deutschland
Datum: 11.01.2017 - 09:48 Uhr
Der Begriff der "No-go-Area" stammt aus dem militärischen Sprachgebrauch und bezeichnet im weitesten Sinne ein militärisches Sperrgebiet. Große Verbreitung erfuhr er während des Vietnamkrieges, als das Land aus Sicht der US-Streitkräfte in sichere Zonen (Go-Areas) und unsichere, vom Vietcong kontrollierte Zonen (No-go-Areas) unterteilt wurde. Auch bei anderen Konflikten (Rhodesien/Zimbabwe, Nordirland etc.) fand der Begriff Anwendung.
In Deutschland stehen No-go-Areas als Synonym für Regionen mit übermäßig hoher Kriminalität, die von Polizei- und Sicherheitskräften nur noch bedingt unter Kontrolle gebracht werden oder auch für Gebiete, die von den Bürgern des Landes weitestgehend aus Gründen der Sicherheit gemieden werden, auch Angsträume genannt. Der »Duden« ist in seiner Definition eindeutig: unter No-go-Area vesteht man einen »Stadtteil, Bezirk, in dem es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommt und wo die öffentliche Sicherheit nicht gewährleistet ist.«
Die Merkel-Regierung wie auch die Landesregierungen versuchen nach wie vor vehement, die Existenz solcher Gebiete zu negieren. Fakt ist jedoch, dass die Menschen in diesem Land ganz anders empfinden. Sie nehmen immer mehr Regionen Bezirke und Stadtteile wahr, die sie weitestgehend meiden. Nicht zuletzt die mehrfachen Vorfälle, Übergriffe und Straftaten an diesen Schwerpunkten indizieren eine No-go-Area.
Basierend auf Polizeiberichte und Pressemeldungen findet sich auf der Seite »einwanderungskritik.de« eine interaktive Karte über zahlreiche dieser Regionen in Westeuropa. In Deutschland werden unter anderem der Duisburger Stadtteil Marxloh wie auch der Berliner Alexanderplatz aufgeführt.
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