Nirgendwo in Europa ist Strom teurer als in Deutschland
Nirgendwo in Europa ist Strom teurer als in Deutschland
Datum: 23.10.2018 - 10:12 Uhr
Der Strompreis für die deutschen Verbraucher kennt in den letzten Jahren nur einen Tendenz: steil nach oben. In den letzten zehn Jahren verteuerte sich die Kilowattstunde um unglaubliche 39 Prozent und schlägt jetzt mit 30,5 Cent zu Buche. Bei einem statistischen Durchschnittsverbrauch von etwa 4.300 Kilowattstunden pro Jahr in einem dreiköpfigen Haushalt kommt da eine erkleckliche Summe zusammen. Doch nur 21,5 Prozent des Strompreises sind Kosten für die Strombeschaffung. Der Rest besteht aus Steuern, Entgelten, Abgaben und Umlagen.
Vor allem bei den Steuern (22,9 Prozent) und den Abgaben/Umlagen (31,3 Prozent) wird der deutsche Verbraucher zur Kasse gebeten. Allein die EEG-Umlage zur Finanzierung der propagierten Energiewende schlägt mit 23 Prozent zu Buche und macht einen Großteil der Abgaben/Umlagen aus. Mehr als die Hälfte der Stromkosten wandern also vom privaten Verbraucher direkt in den Staatssäckel. Die privaten Haushalte verbrauchten im Vorjahr etwa 130 Milliarden Kilowattstunden. Pro Kilowattstunde strich die Merkel-Regierung knapp 17 Cent pro Kilowattstunde ein. Das ergibt grob gerechnet eine Einnahme von etwa 22 Milliarden Euro pro Jahr.
Finanziert wird mit diesem Geld aber eben nicht die propagierte Energiewende. Finanziert werden mit diesen Summen Hilfsprogramme für andere Länder, etliche Projekte für die Flüchtlingsindustrie und andere Merkel-Prestige-Programme. Wer wirklich Politik für die Menschen im Land machen will, der kann und sollte hier die Steuerschrauben nach unten drehen. Eine Reduktion bei der EEG-Abgabe, der Stromsteuer und die Anwendung des reduzierten Satzes der Mehrwertsteuer auf Strom würde die Haushaltskassen der Verbraucher deutlich entlasten.
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