Nigerianischer Migrant wollte sich durch Bisse, Tritte und Faustschläge der Kontrolle entziehen

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Nigerianischer Migrant wollte sich durch Bisse, Tritte und Faustschläge der Kontrolle entziehen
Datum: 04.03.2019 - 11:26 Uhr

Für die Polizisten heutzutage kann selbst eine einfache Personenkontrolle sehr schnell in einen harten Einsatz ausarten und noch jede Menge Überraschungen bereithalten. So wie am vergangenen Freitagabend, als einer Streife im Essener Stadtteil Altendorf ein Mann auffiel, der sich verdächtig verhielt. Die Polizisten wollten eine Kontrolle der Personalien vornehmen, als der 48-jährige plötzlich zu treten und zu beißen begann und sich der Kontrolle zu entziehen versuchte.

Selbst der massive Einsatz von Reizgas blieb auf den sich wild gebärdeten Mann ohne Wirkung. Mehrfach wollte er die Polizisten umrennen, schlug weiter mit den Fäusten um sich und bespuckte die Polizisten. Erst unter der Mithilfe der herbeigerufenen Verstärkung gelang es den Sicherheitskräften den Mann zu bändigen.

Bei der Durchsuchung des Mannes, einem in Meerbusch gemeldeten nigerianischen Migranten, wurde Rauschgift aufgefunden. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an und verfrachteten ihn dann in den Polizeigewahrsam. Bei der Überprüfung der Personalien eröffneten sich den verduzten Beamten dann Abgründe. Der Migrant war nicht nur polizeibekannt; in den Systemen fanden sich mindestens 24(!) unterschiedliche Identitäten dieses Migranten. Neben seines mutmaßlich korrekten nigerianischen Geburtsort fanden sich zudem auch Geburtsorte in Frankreich und Deutschland vor.

Die beiden durch die Angriffe des Migranten schwer lädierten Polizisten konnten ihren Dienst nicht fortsetzen, heißt es im Polizeibericht Essen zu dem Vorfall.

Sven von Storch

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