Nichts Neues in Selenskijs Siegesplan

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Nichts Neues in Selenskijs Siegesplan
Datum: 26.09.2024 - 10:35 Uhr

Was Selenskij so vollmundig dem Wertewesten als »Siegesplan« zu verkaufen und unterzujubeln versucht, ist nichts anderes als eine Art »Best of« seiner Forderungen, seiner Bettelei und seinen Schnorr- und Abzockversuchen. Ein richtiger Plan ist es nicht, das muss sogar der Staatsfunk hierzulande einräumen. Die wichtigste Position, die Selenskij vertritt, ist hinlänglich bekannt: die Ukraine müsse militärisch gestärkt werden. Und das geht, natürlich, nur mit Waffen und Munition aus dem Westen; und mit Geld, viel Geld, aus dem Westen.

Die Biden-Administration ist wieder einmal auf die Bettelei Selenskijs hereingefallen und hat ein neues milliardenschweres Paket für ihn verabschiedet. In der ersten Charge sollen Selenskij laut Bidens Außenminister Antony Blinken Unterstützungsleistungen in Höhe von 375 Millionen Dollar (rund 337 Euro) zugeschustert werden. Das neue Paket umfasse Munition und Unterstützung für das US-Artilleriesystem HIMARS, Streu- und Artilleriemunition, gepanzerte und leichte Artilleriefahrzeuge, Kleinwaffen und Panzerabwehrwaffen.

Ab November ist damit vermutlich Schluss, immer vorausgesetzt, die Auszählungen der Wählerstimmen bei der US-Präsidentschaftswahl erfolgt ohne größere »Pannen«.

Beobachter sind enttäuscht über Selenskijs »Siegesplan«. Christopher Preble, Außenpolitikexperte am Stimson Center, einer Washingtoner Denkfabrik, sagt dazu: »Der 'Siegesplan' enthält, soweit wir wissen, nichts wirklich Neues.« Es seien genau dieselben Ziele und die identischen Forerungen, die Selenskij bereits schon mehrfach vorher formuliert habe: die Erlaubnis, westliche Waffen gegen Ziele innerhalb Russlands einsetzen zu können und Sicherheitsgarantien, hin bis zu einer NATO-Mitgliedschaft der Ukraine.

Sven von Storch

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