New Yorker Terrorist kam im Rahmen des Familiennachzugs in die USA
New Yorker Terrorist kam im Rahmen des Familiennachzugs in die USA
Datum: 12.12.2017 - 12:53 Uhr
Akayed Ullah stammt aus Bangladesh und war vor einigen Jahren im Rahmen des Familiennachzugs ganz legal in die USA eingewandert. Seit dieser Zeit lebte Ullah mehr oder weniger unscheinbar im Land und verdiente sein Geld zuletzt als Taxifahrer. Eine besondere Leuchte sei er nicht gerade gewesen, heißt es in diversen US-Medien. In der jüngeren Vergangenheit habe er sich immer öfter Propagandamaterial des Terrornetzwerkes IS/DAESH aus dem Netz verschafft und sich selbst als dazu auserkoren betrachtet, die Luftangriffe des US-Militärs auf Stellungen des IS/DAESH in Syrien und dem Irak zu rächen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll Ullah bei der ersten Vernehmung angegeben haben, er wolle »die da« dafür strafen, dass sie »meine Heimat« angegriffen hätten. Mit »die da« sollen vermutlich die USA gemeint sein; allerdings ist man sich bei den Behörden uneins darüber, wen Ullah als seine Heimat betrachtet, die von den USA angegriffen wurde.
Fakt aber bleibt, dass er mit einem F43-Visum ins Land kam, sich legal als »Permanent Resident« mit einer unbegrenzten Aufenthaltserlaubnis im Land aufhielt und aus Bangladesch stammt. Dieses Visum wird nur Kindern von Immigranten ausgestellt, die bereits die US-Staatsbürgerschaft besitzen. Dementsprechend fällt auch die Reaktion des US-Präsidenten Donald Trump aus. Er kündigte an, die Regelung zum Familiennachzug verschärfen zu wollen. Es soll sogar kurzzeitig im Raum gestanden haben, diesen Nachzug zunächst einmal auf unbestimmte Zeit auszusetzen. In Kürze wird mit einer Stellungnahme von Trump gerechnet.
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