Neuer von China provozierter Zwischenfall mit Indien
Neuer von China provozierter Zwischenfall mit Indien
Datum: 28.01.2022 - 11:52 Uhr
Wer auch immer die angebliche Gefahr des Friedens durch Putin, Russland oder die russische Armee heraufbeschwört, der verschließt - bewusst oder unbewusst - die Augen vor der wirkliche, echten, realen Gefahr. Die sitzt viel weiter östlich, nämlich in Peking und heißt Kommunistische Partei China (KPCh). Die ständigen Bedrohungen gegen sowie Verletzungen des Hoheitsgebietes der Repulbik China, kurz Taiwan, ist dabei nur ein kleines Spielfeld, welches die Kommunisten der Zentralregierung in Peking immer wieder bearbeiten. Gebietsforderungen im Westpazifik gehören dabei genau so zur Tagesordnung wie die wirtschaftliche, politische und militärische Aufrüstung.
Eine weitere Region, die die Kommunisten gerne unter ihre Fittiche bekämen, ist der Norden Indiens. Allerdings sind die Inder, die wie Rot-China Atommacht sind, nicht gewillt, diesem Ansinnen kampflos klein beizugeben. Die indische Landesverteidigungsarmee ist in ständiger Alarmbereitschaft, um den Expansionsgelüsten der Kommunisten-Armee einen Riegel vorzuschieben.
In der vergangenen Woche kam es zwischen indischen und chinesischen Truppen zu einem kleineren Aufeinandertreffen, teilten indische Armeequellen am Montag mit. Der Zusammenstoß findet inmitten der neunten Runde der Militärgespräche zwischen Indien und China statt, die fast 16 Stunden dauerten, als die beiden Seiten detaillierte Beratungen über den Abzug der Truppen von allen Reibungspunkten in Ost-Ladakh führten.
Zunächst machte es den Anschein, als könnte das Zusammentreffen noch auf Gesprächsbasis gelöst werden (siehe Video), doch wenige Stunden danach eröffneten die Kommunisten, die sich noch immer tief auf indischem Boden befanden, das Feuer.
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