Neue Rekrutierungswelle in der Ukraine
Neue Rekrutierungswelle in der Ukraine
Datum: 28.08.2023 - 10:18 Uhr
In der Ukraine herrscht nach wie vor das von Selenskij ausgerufene Kriegsrecht. Das bedeutet, dass alle ukrainischen Männer im Alter von 18 bis 60 Jahren zum Kriegsdienst verpflichtet sind. Wie groß die Zahl der rekrutierten und zum Kriegsdienst einberufenen Männer wirklich ist, darüber gibt es keine genauen Angaben. Die Vizeverteidigungsministerin Hanna Maljar verplapperte sich im vergangenen Sommer fast und sprach damals von »mehreren hunderttausend Mann«. Seitdem hat man von ihr nichts mehr gehört, Selenskij macht ein großes Geheimnis aus der Zahl seiner rekrutierten Männer.
Wohl auch nicht zuletzt deswegen, weil er offenbar insgeheim darauf hofft, dass er so die Zahl der von ihm bei seiner vollmundig angekündigten verheizten Soldaten vertuschen kann.
Fest steht, dass seine Großoffensive ein veritabler Schlag ins Wasser war. Die von ihm immer wieder vom Wertewesten geforderten und auch gelieferten »Wunderwaffen« wie die schweren Kampfpanzer wurden größtenteils bei den ersten Gefechten von der russischen Armee komplett vernichtet. Selenskis Truppen verballern pro Tag mehr Munition als alle NATO-Mitgliedsländer zusammen im selben Zeitraum produzieren können. Viele eifrig liefernde NATO-Länder stehen in der Zwischenzeit selbst ohne Reserven da.
Jetzt gehen Selenskij auch noch die Männer aus. Vor einigen Wochen streiften schon rollende Rekrutierungsbüros durchs Land und zwangsrekrutierten 16- und 17-Jährige wie auch Männer jenseits der 60 für den Dienst an der Waffe. Diese nicht ganz so »Freiwilligen« wurden in Uniformen gepresst, erhielten eine Waffe in die Hand gedrückt, wurden kurz unterwiesen und an die Front geschickt. Gegen eine gut ausgebildete, gut ausgerüstete und ausgeruhte Armee. Das Ergebnis war vorhersehbar.
Aktuell hat Selenskij eine neue Rekrutierungswelle angekündigt. Angeblich liefe alles nach Plan, behauptete der Sekretär des Nationalen Rates für Sicherheit und Verteidigung, Olexij Danilow, am Samstag im ukrainischen Radio. Betrachtet man den gegenwärtigen Stand der Großoffensive und nimmt die Äußerung von Danilow, das alles planmäßig verlaufe, als bare Münze an, dann war das aber kein sonderlich guter Plan.
Waffen, Munition und Kriegsgerät wird Selenskij auch weiterhin vom Wertewesten erhalten, so viel ist klar. Aber die Männer, um das Gerät und die Waffen zu bedienen, die wird er wohl kaum in großen Umfang vom Wertewesten erhalten. In Deutschland gibt es zwar einige Kriegshetzer, die sich mit dem Mundwerk hervortun; es ist allerdings mehr als nur zweifelhaft, ob die sich selbst für den Dienst an der Waffe melden.
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