Neue Hoffnung zur Deeskalation in Ukraine und Donbas
Neue Hoffnung zur Deeskalation in Ukraine und Donbas
Datum: 07.03.2022 - 10:57 Uhr
Am heutigen Montag findet die dritte Gesprächsrunde zwischen den Delegationen aus der Ukraine und Russland statt. Ziel dieser Gespräche, so erklärten beide Delegationen zwar unabhängig voneinander aber doch übereinstimmend, sei eine schnelle Deeskalation der Situation in der Ukraine und den beiden Donbas-Republiken. Der erste Schritt in diese Richtung soll die Vereinbarung eines schnellen Waffenstillstandes sein, auch hier herrscht zwischen beiden Delegatione Übereinstimmung. So soll vor allem den Menschen im seit Tagen hart umkämpfte Mariupol im äußersten Südwesten der Republik Donezk Ruhe gegönnt werden und der ebenfalls schon vor Tagen zwischen allen Beteiligten getroffene Evakuierungsplan der etwa 120.000 Ukrainer aus der von knapp 500.000 Menschen bewohnten Stadt erfolgen können.
Zu diesen Gesprächen hat sich ein Friedensengel in Person des israelischen Premierministers Bennett als Vermittler angeboten. Er war bereits zu einem Kurzbesuch in Moskau und danach in Deutschland. Auch mit dem ukrainischen Präsidenten Selenski habe er bereits gesprochen, wenn auch bisher nur telefonisch. Dieser allerdings war etwas enttäuscht über den Ausgang des Gespräches, weil er von Israel Waffenlieferungen gefordet hatte, die Bennett jedoch rundweg ablehnte.
Er, Bennett, stünde aufgrund der durchaus guten Beziehungen Israels zu allen Beteiligten, gerne als Vermittler zur Verfügung, sein Land werde aber keinesfalls Waffen liefern. Ein solches Ansinnen stehe seiner Vorstellung von einer Deeskalation in der Region diametral gegenüber.
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