NATO-Waffenlieferungen an die Ukraine provozieren Russland
NATO-Waffenlieferungen an die Ukraine provozieren Russland
Datum: 28.02.2022 - 12:08 Uhr
Während sich Vertreter aus Russland und der Ukraine in einem kleinen Ort an der Grenze zwischen der Ukraine und Weißrussland zu einem ersten Gespräch über einen sofortigen Waffenstillstand treffen, unternehmen EU und NATO offensichtlich alles, um diese Spräche zu sabotieren. Am vergangenen Wochenende haben gleich mehrere EU- und NATO-Länder entschieden, Waffen und anderes Kriegsgerät in die Ukraine, die weder ein EU- noch ein NATO-Mitgliedsland ist, zu entsenden.
Internationale Menschenrechtler und Friedensforscher zeigen sich ob dieser Entscheidungen besorgt. Die Lieferung von Waffen aus den Reihen der NATO und der EU an die Ukraine könnte für eine weitere Eskalation in der Region sorgen. Russland könnte derlei Aktionen als eine weitere Provokation aufnehmen und der Versuch, die Situation vor Ort durch die gemeinsamen Gespräche zu entspannen, könnte durch diesen Schritt ad absurdum geführt werden.
Neben Deutschland, das 1.000 Panzerabwehrwaffen und 500 Luftabwehrraketen vom Typ »Stinger« an die Ukraine liefert, schicken auch die NATO-Staaten Niederlande (200 »Stinger«-Raketen), Frankreich (Details und Umfang sind noch nicht definiert), Dänemark (2.700 Panzerabwehrraketen) und Tschechien (Kriegsgerät im Wert von 7,6 Millionen Euro) sowie der EU-Staat Schweden (5.000 Panzerabwehrraketen, 135.0000 Feldrationen, tausende Helme und diverse Schutzausrüstungen) an die Ukraine.
Ergänzend dazu will Estland Artilleriegeschütze aus ehemaligen NVA-Beständen an die Ukraine liefern. Die für diese Lieferung notwendige Erlaubnis aus Deutschland sei von der (H)Ampel-Regierung in Berlin erteilt worden, heißt es in Medienberichten. Sogar das finanziell nach wie vor angeschlagene Griechenland und das Armenhaus der EU, Rumänien, wollen Waffen und militärisches Material an die Ukraine liefern.
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