NATO verschiebt weitere Millionen an Steuergeldern zu Selenskij

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NATO verschiebt weitere Millionen an Steuergeldern zu Selenskij
Datum: 11.07.2024 - 09:52 Uhr

Selenskij soll und muss nach dem Willen des Kriegsbündnisses NATO den Washingtoner Expansionskrieg im Donbas fortsetzen. Dafür wurden ihn beim Treffen der NATO in Washington weitere Militärhilfen im Wert von 40 Milliarden Euro zugesagt. 40.000.000.000(!) Euro. Zum Vergleich: das ist in etwa das Bruttoinlandsprodukt des Königreichs Jordanien mit seinen knapp zwölf Millionen Einwohnern. Eine solche Summe will das Kriegsbündnis einem einzigen Mann zur Verfügung stellen, damit im Donbas weiter gestorben werden kann; für die Expansionsträume der NATO.

Deutschland wird für diesen Krieg immer wichtiger. Nicht nur, dass sich in der Pfalz das größte Militärkrankenhaus der USA außerhalb der eigenen Landesgrenzen befindet und Ramstein das größte Drehkreuz für US-Fluggeräte jedweder Art auf diesem Erdball ist; demnächst soll auch die Verteilung der Kriegs- und Rüstungsgüter sowie des vielen Steuergeldes an Selenskij in Wiesbaden koordiniert werden.

Was auf den ersten Blick etwas überraschend erscheint, offenbart bei genauerer Betrachtung einen tiefen Einblick auf fast 80-jährige Seilschaften. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa beeilten sich die »Siegermächte« (warum Frankreich dabei war, ist heute noch ein Rätsel; schließlich hatten die Franzosen im Juni 1940 kapituliert) das Zentrum Europas unter sich aufzuteilen und zu kontrollieren. In Wiesbaden wurde die US-Heeresgarnison Wiesbaden errichtet - ihr gehörten 2023 mehr als 56.000(!) Personen an.

Eine NATO-Organisation ganz in der Nähe kann dann auch leicht von der entsprechenden US-Organisation kontrolliert...*äh*...versorgt werden. Ein Schelm, der Arges dabei denkt.

Sven von Storch

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