NATO-Partner wütend auf Baerbocks Verschwörungsphantasie

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NATO-Partner wütend auf Baerbocks Verschwörungsphantasie
Datum: 30.01.2023 - 09:25 Uhr

Weltweit ist in der Zwischenzeit hinlänglich bekannt, dass Baerbocks Verbalausfälle des Öfteren gründlich daneben gehen. Der Spruch, den sie zu Beginn der vergangenen Woche von sich gegeben hat, ist allerding nicht nur komplett daneben, sondern fördert massiv die Gefahr des Ausbruchs eines globalen Krieges. Ihre umstrittene Aussage machte Baerbock nicht etwa im kleinen Kreis ihrer öko-sozialistischen Kriegsbefürworter, sodernwährend einer Debatte im Europarat in Straßburg.

»Wir müssen mehr tun, um die Ukraine zu verteidigen. Ja, wir müssen auch bei Panzern mehr tun. Aber das Wichtigste ist, dass wir es gemeinsam tun und dass wir uns in Europa nicht gegenseitig die Schuld geben, weil wir einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander führen«, sagte sie.

Baerbock gehört der deutschen angeblichen Umweltpartei Die Grünen an. Es ist eine Partei, die ihre Wurzeln in der Friedensbewegung hat, aber heute zu den leidenschaftlichsten Befürwortern der Entsendung von Panzern und anderen schweren Waffen in den Krieg in der Ukraine gehört.

Von mehreren Seiten kommen heftige Reaktionen auf die Äußerung des deutschen Außenministers: »So einen Wahnsinn habe ich noch nie gehört«, sagt der Präsident des Nato-Landes Kroatien, Zoran Milanović, über die Aussage von Annalena Baerbock. Milanović verspricht, sein Land werde sich »auf keinen Fall in einen Stellvertreterkrieg« zwischen der Nato und Russland hineinziehen lassen, berichtet Remix News. Dann wünschte der Präsident Deutschland in ironischem Ton diesmal mehr Erfolg als beim vorherigen Versuch des Landes, die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg zu besiegen.

Milanović hat das Vorgehen der Westmächte während des Ukraine-Krieges sehr kritisch gesehen. Er hat die Sanktionen gegen Russland als »absurd« bezeichnet und geschworen, »niemals Amerikas Sklave« zu werden. In einer seiner jüngsten Erklärungen behauptete der kroatische Präsident, dass die nach Kiew geschickten Panzer den Krieg nur verlängern würden.

Im Nato-Land Ungarn verurteilte Außenminister Péter Szijjártó am Donnerstag die Kriegstaktik von Annalena Baerbock: »Wir führen mit niemandem Krieg, wir wollen mit niemandem Krieg führen. Wir wollen uns aus diesem Krieg heraushalten und das Wichtigste für uns ist die Sicherheit Ungarns und des ungarischen Volkes.«

Sven von Storch

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