NATO macht Merkel-Freund Rutte zum Generalsekretär

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NATO macht Merkel-Freund Rutte zum Generalsekretär
Datum: 26.06.2024 - 11:37 Uhr

Dass für Merkel-Freunde sich am Ende ihrer politischen Karriere immer noch ein Schlupfloch auftut, um sich weiterhin auf Kosten des Steuerzahlers ein gutes Leben gönnen zu können, weiß man nicht erst seit der Skandal-behafteten von der Leyen, die sich vor der Strafverfolgung wegen zahlreicher Betrugsvorwürfe in den Schoss der Brüsseler EU-Institutionen retten durfte. Auch der einstige Merkel-Intimus Mark Rutte, aktuell noch geschäftsführender Ministerpräsident der Niederlande, wird sich bald einen gut dotierten Posten angeln dürfen. Sobald sich in den Niederlanden eine neue Regierung gebildet hat, ist für Rutte dort nämlich »Schicht im Schacht«. Aber der ehemalige Personalmanager von Unilever braucht sich keine Sorgen um seine Zukunft zu machen und muss auch nicht etwa wieder für sein Geld arbeiten. Er wird Jens Stoltenberg als Nachfolger auf der Position des Generalsekretärs beim Militär- und Kriegsbündnis NATO folgen.

Rutte wird finanziell sogar noch weiter nach oben fallen. Als Regierungschef der Niederlande kassierte er »nur« knapp 15.000 Euro pro Monat ein, also weniger als 200.000 Euro im Jahr. Der NATO-Generalsekretär soll hingegen weit über 250.000 Euro im Jahr einstreichen, finanziert von den Steuerzahlern der Mitgliedsländern der NATO.

Was er dafür tun muss? Im Grunde genommen nichts anderes als jetzt: weiter gegen Russland hetzen, die Mär vom angeblichen »russischen Angriffskrieg« weiter propagieren und die Osterweiterung des Militärs- und Kriegsbündnisses voran treiben, um den Dritten Weltkrieg zu provozieren. Das hat Rutte bisher schon gemacht und wird er dann auch weiter verfolgen. Also ist das fast schon eine logisch anmutende Ernennung.

Sven von Storch

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