Nächste russische Angriffswelle gegen Avdiivka läuft!
Nächste russische Angriffswelle gegen Avdiivka läuft!
Datum: 23.11.2023 - 11:31 Uhr
Zahlreiche interaktive Karten von der Hauptkampflinie im Donbas offenbaren das ganze Dilemma Selenskijs und seiner Soldaten. Nicht eine einzige offensive Bewegung von Selenskijs Militärs ist zu verzeichnen. Hingegen nimmt die Zahl der russischen Offensivbewegungen von Tag zu Tag mehr zu, sowohl in Häufigkeit wie auch in Dichte. Vor allem die Städte Avdiivka und Kupiansk stehen im Fokus der vorrückenden russischen Einheiten, wobei insbesondere die Kämpfe um Avdiivka sich allmählich dem Ende zu nähern scheinen: russische Infanterieeinheiten rücken sowohl vom Nordwesten wie auch dem Südosten unaufhaltsam in Richtung Stadtzentrum vor. Zwar behauptet der ukrainische Militärkommandeur der Region, seine Soldaten werden um die Stadt kämpfen, aber ihnen fehlt es mehr und mehr an allen dafür erforderlichen Mitteln wie auch an Männern. Wobei hier auch erwähnt werden sollte, dass nach Angaben ukrainischer Militärkreise bereits mehr als 50.000 ukrainische Frauen Dienst an der Waffe tun, um den Blutzoll, den ihre Brüder, Väter und Cousins bereits geleistet haben, noch irgendwie auffangen zu können.
Gegen das Artilleriefeuer und die Luftschläge des russischen Militärs hat Selenskij schon längst keine Mittel mehr. Entsprechend sehen die Aufzeichnungen über die Militäraktivitäten im gesamten Bereich entlang der Hauptkampflinie aus: vom Dreiländereck Ukraine/Weißrussland/Russland im Norden des Donbas bis tief in den Süden bei Kherson wird der Beschuss durch russische Streitkräfte, sowohl von Feldartillerie wie auch durch Drohnen und Raketen, vermeldet. Selenskij hat dem nichts entgegenzusetzen außer seiner ewigen längst ausgeleierten Litanei des »großartigen Endsiegs« durch die vom Wertewesten gelieferten »Wunderwaffen«, die er regelmäßig aus seinem geschützten Unterstand in Kiew sendet.
Fraglich, ob er selbst noch daran glaubt.
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