Muslimisches Aserbaidschan überfällt erneut Christen in Arzach
Muslimisches Aserbaidschan überfällt erneut Christen in Arzach
Datum: 20.09.2023 - 11:24 Uhr
Die Republik Arzach besteht faktisch seit der Ausrufung der Unabhängigkeit am 2. September 1991. Allerdings wird der fast ausschließlich von Christen bewohnten Republik in der Region Bergkarabach von den Vereinten Nationen, der EU oder der NATO die Anerkennung verwehrt. Das hat vielen Menschen in Arzach bereits das Leben gekostet, denn die Regierung des muslimischen Aserbaidschans, das die Republik Arzach komplett umfasst, hat sich zum Ziel gesetzt, die Christen aus Arzach zu unterwerfen, zu vertreiben oder zu töten. Ein christlicher Staat, der sich der Expansion des Islam entgegenstellt, ist so ziemlich das Letzte, was die Muslime im Allgemeinen und in der betreffenden Region im Besonderen gebrauchen können oder akzeptieren werden.
Mehrfach hatte Baku in den vergangenen Jahren seine muslimischen Soldaten, unter anderem unter tatkräftiger Mithilfe des Bosporus-Despoten, gegen die Soldaten der beiden christlichen Länder Arzach und dem verbündeten Armenien in Marsch gesetzt. Dabei ließ Baku seine Truppen stets ohne Vorwarnung in Arzach einfallen und massiv auf zivile Ziele feuern. Das ist auch dieses Mal nicht anders: seit vorgestern greifen die Truppen Aserbaidschans Dörfer und Gemeinden in Arzach an und schießen dabei gezielt auf zivile Einrichtungen.
Vorausgegangen war die mehrmonatige Blockade des Latschin-Korridors, der einzigen Landverbindung zwischen Armenien und Arzach, durch Aserbaidschan. Dadurch kamen weder Hilfsgüter noch Güter des tääglichen Bedarfs wie Lebensmittel von Armenien nach Arzach. Baku wollte offensichtlich die Christen in Bergkarabach aushungern. Dieser fiese Plan wurde aber publik, deswegen setzen die Muslime in Aserbaidschan auf Gewalt als Mittel, um den Völkermord zu vollziehen.
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