Muslimische Lehrerin darf an katholischer Schule im Unterricht Kopftuch tragen
Muslimische Lehrerin darf an katholischer Schule im Unterricht Kopftuch tragen
Datum: 19.12.2017 - 09:21 Uhr
Das Canisius Kolleg im Berliner Bezirk Tiergarten ist eine private Schule. Doch sie ist mehr als einfach nur eine private Schule - sie ist eine Jesuitenschule, also eine von einem christlichen Orden geführte Schule. Das gibt die Schule auch ganz offen auf ihrer Internetpräsenz zu. Dort liest man unter anderem folgenden Satz in der Zusammenfassung der Schwerpunkte der Schule: »Exzellente Bildung mit ignatianischem Profil in der Tradition des christlichen Humanismus der Jesuitenschulen«
Das Colleg lässt sich diesen christlichen Humanismus auch finanziell von den Eltern entrichten. Es dient zwar eine gemeinnützige GmbH als Träger der Schule und es gibt auch eine staatliche Refinanzierung, doch eigenen Angaben zufolge reicht diese Refinanzierung nicht aus, um den Schulbetrieb zu gewährleisten. Also muss Schulgeld erhoben werden. Das liegt bei zwei Prozent des zu versteuernden Einkommens. Pro Kind. Wer es sich leisten kann, mehrere Kinder an das Colleg zu senden, für den gibt es einen Geschwisterrabatt.
Dieses humanistische, katholische Colleg ist aktuell hingegangen und hat eine muslimische Lehrerin eingestellt, die während des Unterrichts aus religiöser Überzeugung ihr Kopftuch tragen darf. Damit schwenkt diese katholische Schule direkt und unmittelbar auf den Kurs der katholischen Kirche und ihren Vorbetern, wie zum Beispiel Kardinal Woelki, ein. Er und andere Oberkatholiken werden es nicht müde, den Menschen im Land permanent die Errungenschaften und die Friedensliebe des Islam vorzuhalten. Die obersten Hüter der Christenheit spielen den Wegbereiter für die Islamisierung des Abendlandes.
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