Muslimische Fulani morden in Nigeria christliche Farmer
Muslimische Fulani morden in Nigeria christliche Farmer
Datum: 18.03.2019 - 10:18 Uhr
Die Fulani sind muslimsiche Viehhirten, die im westlichen Afrika beheimatet sind. Große Stammesgruppen finden sich heute im Südwesten des Sudans, im Tschad sowie im Nordosten Nigerias und des angrenzenden Nigers. Sie selbst vertehen sich im gesamten Verbreitungsgebiet als Angehörige eines Stammes und nicht als einem der Staaten zugehörig. Daher nehmen sie sich auch das Recht heraus, mit ihren Herden quer durch alle Länder und alle Territorien marschieren zu dürfen.
Die Fulani, etwa eine halbe Million Menschen, sind überzeugte Moslems. Ihr einstiges Kalifat von Sokoto ging 1903 im Krieg gegen die britische Kolonialmacht unter, dennoch wird auch heute noch in Nigeria der Sultan von Sokoto als das Oberhaupt der 70 Millionen Muslime bestimmt.
Die Fulani haben nun dem Kampf um Ressourcen, ihre Herden konnten nicht über die abgezäunten Gebiete der meist christlichen Farmer wandern, zum Religionskrieg ausgerufen. Anfang März setzte eine Fulani-Gruppe laut Berichten in drei Dörfern den Feldzug um. In den Orten Tse-Tema Dula, Tse-Ugor, and Tse-Jabu im nigerianischen Bundesstaat Benue meuchelte die Gruppe mit Macheten und Schusswaffen über 20 Menschen auf dortigen Farmen. Drei Tage nach diesem ersten Massaker hat vermutlich dieselbe Gruppe das Dorf Tse-Ikyo Mke überfallen und dort drei Menschen, alles christliche, verheiratete Familienväter, gemordet.
In den letzten zwölf Monaten sind in der Region über 70 Menschen, alle christliche Farmer und deren Angehörige, von muslimischen Fulani-Rebellen, gemordet worden. Die deutschen Mainstreammeiden meiden Meldungen darüber und die deutschen Altparteienvertreter interessieren sich nicht für die Christen in Nigeria.
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