Muslimische Bruderschaft in Schweden auf dem Vormarsch

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Muslimische Bruderschaft in Schweden auf dem Vormarsch
Datum: 09.03.2017 - 07:34 Uhr

Die schwedische Zivilschutzbehörde MSB (»Myndigheten för samhällsskydd och beredskap«) hat eine Studie über die Entwicklung der Muslimischen Bruderschaft und die dadurch fortschreitende Gefährdung der inneren Sicherheit des Landes erstellt. Die Muslimbrüder sehen sich dabei als eine Art »Türöffner«, um dem Islam in Schweden und anderen europäischen Ländern den Boden zu bereiten. Sie versuchen, durch die Besetzung von wichtigen Positionen in der Wirtschaft Druck auf andere Moslems ausüben zu können und diese mehr oder minder für den ihrer Ansicht nach einzigen und richtigen Weg des Islam zu gewinnen. Doch auch Gewalt ust der Muslimischen Bruderschaft recht, um ihre Interessen durchzusetzen.

Das erste Ziel der Muslimischen Bruderschaft ist die Schaffung einer islamischen Parallelgesellschaft, in der Muslime in eigene Schulen gehen und Zugang zu kommunalen Dienstleistungen haben, die im Einklang mit islamischen Normen stehen. Um dieses Ziel zu erreichen, so heißt es in dem Bericht, findet auch der militärische Zweig des Islam als ein Werkzeug Anwendung. Denn, so die Ideologie der Bruderschaft, im Sinne der »Ummah«, der Gemeinschaft aller muslimischen Gläubigen, befindet sich der Islam umgeben von einer feindlichen Umwelt und muss sich ständig quasi als Selbstverteidigung permanent gegen die Feinde in aller Welt zur Wehr setzen. In diesem »Kampf des Überlebens«, der überall und zu jederzeit stattfindet, sind alle Mittel recht.

In Schweden ist die Muslimische Bruderschaft bereits gut vernetzt und organisiert. Der »Islamiska Förbundet i Sverige (IFIS)«, von den Muslims kurz und knapp als »Rabita« bezeichnet, ist landesweit miteinander verwoben und insbesondere in den Zentren Stockholm, Göteborg und Malmö aktiv. Die Bruderschaft reklamiert in ihrer Propagandaarbeit die Opferrolle für sich. Jedwede Gewalt diene der Verteidigung ihrer Glaubensfreiheit. Wer das Vordringen des Islam kritisiere, so heißt es in dem Bericht, werden in der Öffentlichkeit als Rassist und islamophob gebrandmarkt und diskreditiert. Solche Angriffe können in der schwedischen Gesellschaft das Ende einer Karriere bedeuten. 

Sven von Storch

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