Multi-Kulti-Party in München ruft massiven Polizeieinsatz hervor

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Multi-Kulti-Party in München ruft massiven Polizeieinsatz hervor
Datum: 28.02.2019 - 08:33 Uhr

Eine Partygesellschaft von rund 30 Gästen feierten am vergangenen Wochenende in einem Innenhof in der Ludwigvorstadt. Allerdings schien man es mit der Lautstärke etwas übertrieben zu haben, denn einige Anwohner alarmierten den Notruf der Polizei. Die vor Ort erscheinende Streife wurde mit Beleidigungen und Schmähungen seitens einer Abordnung der Partygäste empfangen. Einige von ihnen urinierten sogar an den Streifenwagen. Die Funkstreife forderte Verstärkung an, die kurz danach am Ort des Geschehens eintraf. Daraufhin ließen die Feiernden die Situation eskalieren.

Die Polizisten sprachen Platzverweise aus, die Gäste machten aber keinen Anschein, dem nachkommen zu wollen. Stattdessen attackierten sie die Polizisten mit Tritten und Faustschlägen. Die Polizisten setzten daraufhin Pfefferspray ein und nahmen mehrere Personen fest. Einige Angreifer versuchten, die Festgenommenen zu befreien, konnten aber keinen Erfolg verzeichnen. Andere wiederum versuchten, sich der drohenden Festnahme durch Flucht und dem Einsatz von geworfenen Flaschen zu entziehen, konnten aber ergriffen werden.

Insgesamt nahm die Polizei sieben Männer fest: drei Passdeutsche, zwei Männer sowohl mit deutschem wie auch mit türkischem Pass, ein Mann mit sowohl serbischem wie auch bosnischem Pass und einem Mann mit sowohl tunesischem wie auch französischem Pass. Es wurden Anzeigen wegen Landfriedensbruch, Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, gefährliche Körperverletzung und versuchter Gefangenenbefreiung erstellt. Ein 20-Jähriger und ein 18-Jähriger werden im Laufe des Tages zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt. So weit der detailliertere Bericht.

Beim Bayrischen Rundfunk wird auch über den Einsatz berichtet. Allerdings mutieren die Angreifer beim BR im Handumdrehen zu staaten- und gesichtslosen »jungen Männern«. Eine Party sei eskaliert, heißt es in dem Bericht. So was passiert halt einmal....

Sven von Storch

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