Münchner Sicherheitkonferenz ergebnislos beendet
Münchner Sicherheitkonferenz ergebnislos beendet
Datum: 20.02.2023 - 08:19 Uhr
Die Teilnehmer der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) machten zuvor einen auf ganz besonders wichtig. In ihrem elitären Kreis sollte auch nicht jeder dabei sein dürfen. So waren Vertreter Russlands gar nicht vor Ort. Begründung: die Konferenz wollte Russland keine Plattform für seine angebliche Propaganda bieten. Die Teilnehmer wollten stattdessen dieses Privileg, die MSC als eigene Propagandaplattform ausnutzen zu können, mit niemandem teilen.
Diese »Ausgrenzeritis« galt auch für die politische Ebene Deutschlands. Während Vertreter ämtlicher in den Parlamenten vertretenen Altparteien, die sich samt und sonders als kriegsbefürwortend darstellen, wurden Vertreter der einzigen in den deutschen Parlamenten vertretenen Friedenspartei (Alternative für Deutschland / AfD) außen vor. Deren kritische Stimmen hätte vermutlich nicht zu dem Kriegsgeheul der anderen Heißmacher gepasst; die kriegslüsterne Grundstimmung wäre durch solche Äußerungen getrübtg worden.
So waren sie fast unter sich, die Möchtegern-Wichtigen, die Kriegshetzer, die Aufputscher. Herausgekommen ist trotzdem nichts - oder vielleicht sogar deshalb nicht, weil Andersdenkende, die den einen oder anderen Anstoß hätten geben können, gar nicht erst zugelassen waren. So schmorte man im eigenen Saft, war nicht in der Lage, über den Tellerrand hinweg zu schauen und wollte sich so gerne ob der angenommenen eigenen Wichtigkeit selbst feiern.
Wie gering die Wichtigkeit der MSC ist, zeigte ausgerechnet der kleine nordkoreanische Tyrann Kim Jong Un. Den ganzem Gesschwurbel in München zum Trotz jagte er erneut eine potenzielle Trägerrakete für Atomsprengköpfe in den Himmel. Die Reaktion aus München: jede Menge heiße Luft, gepaart mit Worthülsen und Betroffenheitskundgebungen.
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