Mordrate in Berlin viermal höher als in London
Mordrate in Berlin viermal höher als in London
Datum: 03.01.2020 - 10:27 Uhr
Berlin ist in so gut wie allen in der Studie des SPD-nahen Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) angeführten Einzelpunkten Schlusslicht im Vergleich mit den anderen europäischen Metropolen. Selbst im Bundesvergleich schneidet Berlin schlecht ab. Die Wirtschaftsleistung je Erwerbstätigen liegt unterhalb des Bundesdurchschnitts, das Niveau der Arbeitsproduktivität ist enttäuschend, heißt es unter anderem in der Studie.
Im Bereich Administration und Verwaltung, Kernthemen des rot-rot-grünen Senats, liegt Berlin im Vergleich mit 15 anderen europäischen Metropolen (von Amsterdam bis Wien) auf einem blamablen 13. Platz. Auch die so oft beschworene Toleranz weist Berlin auf den 12. Platz aus. Mobilität und Nachhaltigkeit bringen Berlin wenig überraschend nur den 11. Platz ein.
Bezüglich der Lebensqualität schafft es Berlin auf den 10. Rang. Jedoch: »Negativ wirkt sich allerdings auf die Gesamtbewertung der Lebenszufriedenheit aus, dass Berlin die mit Abstand höchste Mordrate aufweist«, so wörtlich in der Studie nachzulesen.
Auch zum schlechten Abschneiden in der Kategorie Administration gibt es einen ganz besonderen Hinweis: nur Budapest, Ahten und Rom schnitten noch schlechter ab. Und: »Besonders schlecht bewertet werden dabei allgemeine Verwal-tungsdienstleistungen. Aber auch die Qualität des öffentlichen Gesundheits- und Bildungssystems wird unterdurchschnittlich bewertet.« Rückläufig sei auch die Bewertung des Sicherheitsgefühls; eine Folge der völlig falschen Sicherheitspolitik sowohl des rot-rot-grünen Senats in Berlin wie auch der Bundesregierung.
Es gibt auch einen kleinen Lichtblick: in der Verwaltungseffizienz ist Berlin nicht mehr Ranglistenletzter. Die Rote Laterne wurde an Rom übergeben.
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